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Wer gerne liest, der braucht auch ein Lesezeichen. Das haben auch Stella, Eda, Mavie, Sofie, Helena, Frieda, Emely und Novalee gebastelt.

Gymnasium

Lesenacht fördert Begeisterung für Bücher

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OER-ERKENSCHWICK - Erste Lesenacht am Willy-Brandt-Gymnasium soll die Begeisterung für Bücher wecken. 38 Fünftklässler machen mit.

Wenn aus Buchstaben eine faszinierende Welt aus Abenteuern und Geheimnissen wird, dann ziehen Bücher in ihren Bann – so auch bei der ersten Lesenacht im Willy-Brandt-Gymnasium. „Wir möchten die Lesebegeisterung der Kinder fördern“, erklärt Lehrerin Sonja Sander, die zusammen mit ihren Kollegen Andreas Winterberg, Constantin Hellmons, Nele Fink und Anja Ziejewski die Abendveranstaltung zum ersten Mal organisiert. „Gerne möchten wir dieses Angebot fest etablieren, da es für die Fünftklässler auch eine tolle Möglichkeit ist, einen anderen Einblick in die Schule zu bekommen und sich noch besser einzuleben.“

Ob Buchvorstellungen, Vorlesen, Lesezeichenbasteln, Black Stories oder kreatives Schreiben, die Auswahl für die 38 Mädchen und Jungen, die freiwillig den Freitagabend am Gymnasium verbringen, ist groß. Zum Abschluss wartet noch eine Partie „1, 2 oder 3“ in der Aula auf die Gymnasiasten. Gut gestärkt mit heißer Pizza – die gab es zur Einstimmung – sitzen Sophie (10), Novalee (11) und Emely (10) im Klassenraum und basteln Lesezeichen. Federn, Glitzersteine und Kulleraugen kommen zum Einsatz. „Diese Chance ist toll. Wenn schon etwas angeboten wird, dann sollte man es auch ausprobieren“, erzählt Novalee. Nicht nur, dass die Mädels gerne Lesen und Basteln: „Es ist auch schön, mit anderen etwas gemeinsam zu machen“, meint Sophie.

In der Schülerbücherei haben es sich derweil acht Jungen gemütlich gemacht. Kaum angekommen, haben sie sich auch schon Bücher geschnappt, um darin zu schmökern. „Ich lese sehr gerne“, erzählt Henrik (10) und verrät: „Besonders mag ich ‚Harry Potter‘. Ich bin jetzt bei Band sechs.“ Dass sie hier mitmachen, das war für die Fünftklässler klar, „weil es Spaß macht“, meint Malte (11) und Robin fügt hinzu: „Ich wollte etwas mit meinen Freunden machen.“ Und schwupps, da stecken er und sein Kumpel Henrik auch schon wieder den Kopf ins Buch und verschwinden in eine Buchstaben-Welt der Fantasie und Abenteuer…

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