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Schon am Eröffnungsabend ist die Hundewiese an der Ludwigstraße gegenüber der Jet-Tankstelle in Rapen gut besucht worden.

Hund und Herrchen freuen sich - Frauchen natürlich auch:

Oer-Erkenschwick: Endlich Toben auf der Hundewiese

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OER-ERKENSCHWICK - Darauf haben Hundebesitzer schon seit Jahren gewartet, jetzt wurde ihr Wunsch erfüllt: Die Hundewiese auf dem Gelände des nicht mehr existierenden Schäferhundevereins an der Ludwigstraße in Rapen gegenüber der Jet-Tankstelle ist eröffnet. Und möglicherweise wird die Anlage sogar noch „erweitert“.

Mehr als ein Dutzend Vierbeiner stürmten die von Mitarbeitern des Baubetriebshofes kurz zuvor gemähte Hundewiese, nachdem Bürgermeister Carsten Wewers das symbolische Absperrband durchschnitten hat. Künftig können sich dort Hunde täglich ab 8 Uhr bis zum Anbruch der Dämmerung ohne Leine austoben. Das Benutzen der Hundewiese ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr, die Hunde müssen allerdings haftpflichtversichert sein. Jeder Hundebesitzer verpflichtet sich, die „Haufen“ seines Tieres zu entsorgen. Dazu wurden ein Beutelspender und Mülltonnen aufgestellt. Wichtig: Das Mitbringen von Glasflaschen und der Verzehr von Alkohol sind verboten.

Oer-Erkenschwick: Die ersten Besucher finden die Hundewiese gut

„Ich hoffe, dass die Hundewiese gut angenommen wird“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers und erntet viel Lob für seine Initiative. „Ich finde die Hundewiese klasse. Darauf habe ich mich schon seit Jahren gefreut“, sagt beispielsweise Olaf Bitter, der mit seinem Jack-Russel-Terrier „Sly“ zur Eröffnung gekommen ist. Auch Horst Chur, der einen Riesenschnauzer („Fiete“) besitzt, ist sehr zufrieden. „Ich habe wegen einer solchen Hundewiese schon vor fünf Jahren Briefe an die Stadt geschrieben. Jetzt gibt es diese Auslauffläche für Vierbeiner, und das ist wunderbar.“ Ähnlich denkt auch Klaus Schilk. „So etwas hat in unserer Stadt wirklich gefehlt“, sagt der Oer-Erkenschwicker, während seine Mischlingshündin „Frida“ schon mit anderen Artgenossen über die Wiese flitzt.

Oer-Erkenschwick: Noch übernehmen Stadt-Mitarbeiter den Schließdienst

Das Aufschließen der komplett eingezäunten Anlagen übernehmen derzeit noch Mitarbeiter der Stadt. „Das soll sich aber in Zukunft ändern“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers. Der Verwaltungschef hofft, dass sich in naher Zukunft ein Kreis von Hundefreunden gründet, der die Verantwortung für die Hundewiese übernehmen will. „Die Pflege stellt weiterhin der Baubetriebshof sicher. Aber ich hoffe, dass sich Bürger melden, die die Hundewiese vielleicht noch weiter ausgestalten wollen. Würde sich beispielsweise ein Verein gründen, dann könnte man auch über die Nutzung des ehemaligen Clubhauses daneben spreche“, sagt Wewers. Jetzt aber soll erst noch eine Schleuse nachgerüstet werden.

Bereits vor vier Jahren hatte der Stadtrat über das Thema Hundeauslauffläche diskutiert. Damals standen noch ganz andere Standorte zur Debatte. Noch weiter ging ein weiteres Jahr zuvor der Vorschlag von SZ-Leser Dieter Goling. Er favorisierte gleich einen ganzen Hundewald.

So schnell wie möglich - deshalb geben Hunde an der Lindenstraße Fersengeld.

Herrchen und Frauchen freuen sich - deshalb ist die Hundewiese ein Volltreffer.

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