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Die Fernwärmekunden im Calluna-Quartier sind verärgert.

Innogy künftig Vertragspartner

Fernwärme-Versorgung ist nun gesichert

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OER-ERKENSCHWICK - Die Fernwärmeversorgung unter anderem des Neubaugebiets Calluna-Quartier steht wieder auf sicheren Füßen. Das Unternehmen Innogy ist künftig der Vertragspartner der dortigen Siedler.

Diese Nachricht haben die Bewohner des Quartiers auf dem ehemaligen Zechengelände jetzt erhalten. Damit ist die seit 2016 andauernde „Energie-Hängepartie zu Ende.

Zur Erinnerung: Damals meldete die Fernwärmegesellschaft Oer-Erkenschwick Insolvenz an. Diese Gesellschaft fungierte bis dato als Vertreiber der Fernwärme. Die wird bereits seit rund sechs Jahren in Rapen erzeugt. Und zwar von dem Unternehmen Minegas, das am Standort der früheren Rapener Zechenschächte ein Grubengas-Kraftwerk betreibt. Der damit erzeugte Strom wird verkauft und die bei der Gasverstromung anfallende Wärme wird über Heißwasserleitungen entlang der Trasse der ehemaligen Zechenbahn zum Neubaugebiet Calluna-Quartier geführt. Betreiber der Leitung war schon immer das Unternehmen Innogy.

„Die Fernwärmegesellschaft ging am Ende deshalb in Konkurs, weil die Anzahl der Kunden zu gering war“, erläutert der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Bernd Immohr, auf Nachfrage unserer Zeitung. Seit 2016 haben die Fernwärmekunden ihre Energie aber weiter geliefert bekommen. „Die Versorgung war gesichert. Das war wichtig. Und schon damals haben wir den Siedlern mitgeteilt, dass sie für eine Endabrechnung zu einem späteren Zeitpunkt Geld zurücklegen sollen“, erläutert Immohr weiter.

Genau diese und später die turnusmäßigen Abrechnungen übernimmt nun Innogy. Das Unternehmen will in diesem Monat seine Fernwärmekunden im Zuge einer Versammlung über die Modalitäten informieren. Bürgermeister Carsten Wewers ist glücklich über die nun gefundene Lösung. „Mit Innogy steht den Bürgern nun ein zuverlässiges Unternehmen mit großem technischen Fachwissen als Vertragspartner zur Verfügung“, sagt der Verwaltungschef. Carsten Wewers ist sich zudem sicher, dass Fernwärme-Energie in Oer-Erkenschwick ein noch viel größeres Potenzial hat. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Innogy seinen Kundenkreis im Zuge der Bebauung des Kirmesplatzes vergrößern kann. Das macht das Fernwärmegeschäft am Ende dann auch rentabler“, sagt Oer-Erkenschwicks Bürgermeister.

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