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Werben für die gelbe Wertstofftonne: Der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak, der stellvertretende Bauhof-Chef Georg Hölscher, Abfallberater Thomas Kesselmann und Stadt-Sprecher Peter Raudszus (v.l.).

Ab Januar

Wertstofftonne ersetzt den gelben Sack

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OER-ERKENSCHWICK - Ab 1. Januar wird die gelbe Tonne zum Wertstoffgefäß. Auch das hat einen gelben Deckel, darf aber mit mehr Abfällen aus Kunststoff und Metall gefüllt werden. Der gelbe Sack aber hat ausgedient.

Für die Bürger bedeutet die Umwandlung der gelben in eine Wertstofftonne folgendes: Ab Januar können in der Wertstofftonne auch alle Gegenstände aus Kunststoff wie beispielsweise Eimer, Schüsseln, Spielzeuge oder Gießkannen oder Gegenstände aus Metall wie Kochtöpfe, Pfannen, Werkzeuge oder Kabelreste entsorgt werden. In die aktuelle gelbe Tonne gehören dagegen nur Verkaufsverpackungen, die mit dem grünen Punkt gekennzeichnet sind.

„Davon fallen rein rechnerisch rund 18,5 Kilo pro Einwohner und Jahr an. Tatsächlich in die gelbe Tonne gegeben wurde aber die doppelte Menge“, berichtet Thomas Kesselmann, Abfallberater beim Baubetriebshof. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Fehleinwürfe, weil die Vorschriften der seit 1991 geltenden Verpackungsverordnung für die Bürger kaum nachvollziehbar sind.

Wichtige Rohstoffe weiter nutzen

„Kunststoffe und Metalle im Abfall sind wichtige Rohstoffe, die zukünftig noch mehr genutzt werden sollen. Weil wir in Oer-Erkenschwick zukünftig kein fünftes Müllgefäß einführen wollten, wird die gelbe Tonne nun zum Wertstoffbehälter“, erläutert der stellvertretende Bauhofleiter, Georg Hölscher. Für die Entsorgung bleibt das Unternehmen verantwortlich, das schon jetzt die gelbe Tonne leert. Auch an den Abfuhrzeiten ändert sich nichts.

Aber: Ab 1. Januar hat der gelbe Sack ausgedient. Diese Beutel, die die Bürger seit 1991 neben die Tonnen legen konnten, werden dann nicht mehr entsorgt. Wer bislang keine gelbe Tonne hat, wird bis Jahresende mit einer solchen Wertstofftonne ausgestattet. Und wer mit der Füllmenge nicht auskommt, kann seine Wertstoffe kosten los zum Bauhof bringen.

Apropos kosten: Wegen der Wertstofftonne steigt die Müllgebühr in der Stadt um zwei Euro pro Bürger und Jahr.

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