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Auf dem Gelände des ehemaligen Schäferhundevereins sollte ein Domizil für Jugendliche entstehen.

Jugendhilfeausschuss

Streetworker-Projekt wird fortgesetzt

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OER-ERKENSCHWICK - Das Streetworker-Projekt im Rahmen der mobilen Jugendarbeit soll mit einem neuen Stelleninhaber fortgesetzt werden. Darauf verständigte sich einstimmig der Jugendhilfeausschuss.

Das Thema ist nicht neu, bereits seit Ende 2016 beschäftigen sich Stadtverwaltung und Politik damit. Die Umsetzung der Idee gestaltete sich durchaus verheißungsvoll, im Oktober 2017 wurde das Projekt zunächst mit einer halben Stelle für einen Sozialarbeiter als präventive Antwort auf zunehmenden Vandalismus gestartet. Die Stadt hatte damals einen Schutzzaun um das von Zerstörungen heimgesuchte Schulzentrum gezogen. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Schäferhundevereins an der Ludwigstraße sollten zu einem Treffpunkt umgestaltet werden. Letztlich scheiterte die Umsetzung des Projektes aber, weil das Dienstverhältnis des Streetworkers endete.

„Aus unserer Sicht steht einer Neubesetzung der Stelle aber nichts im Wege. Und wir fangen bei dem Thema ja nicht mehr bei Null an“, sagte Jugendamtsleiter Detlef Rabas. Die Politik folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, eine halbe Stelle hierfür einzurichten. Die Arbeit des neuen Streetworkers soll sich an alle Gruppierungen von Teenies, Jugendlichen und jungen Erwachsenen richten, die sich an sogenannten „informellen Treffpunkten“ aufhalten, sich aber in Jugendtreffs nicht unbedingt zu Hause fühlen. Ob im Rahmen des Streetwork-Projekts das ehemalige Vereinsheim an der Ludwigstraße einbezogen wird, erscheint zumindest möglich.

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