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Freuen sich auf ihren Auftritt in der Oer-Erkenschwicker Stadthalle: (v.l.) Martin Breuer, Georg Göbel-Jakoby, Detlef Hinze und Uwe Lyko alias Herbert Knebel.

Karten-Verlosung

Herbert Knebel kommt in die Stadthalle

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OER-ERKENSCHWICK - Kabarettist Uwe Lyko (Herbert Knebel) kennt O-E bereits seit den 70er-Jahren. Am Mittwoch, 3. April, ist er mit seinem „Affentheater“ wieder in der Stadthalle zu Gast. Es gibt noch Karten.

Mitte der 70er-Jahre lebte Uwe Lyko noch mit Bekannten in einer Wohngemeinschaft in Moers. „Damals hörten wir von einem Folkkonzert, das in Oer-Erkenschwick stattfinden sollte. Da wollten wir unbedingt hin Wir haben dann im Ort auf der Suche nach der Stadthalle eine ältere Dame am Straßenrand gefragt. Und die antwortete: Stadthalle? Ach ja, das Haus, wo immer die schwarzen Neger spielen! Wir sind wegen dieser Antwort damals im Auto fast zusammengebrochen“, erinnert sich Uwe Lyko gestern im Telefonat mit unserer Zeitung.

Die damalige Stadthalle gibt es heute zwar nicht mehr, dafür aber eine recht neue. Und in der ist Lyko als Herbert Knebel mit seinen Kollegen vom „Affentheater“ schon aufgetreten. Das „Affentheater“ gibt es seit 1988 . Heute gehören neben Herbert Knebel auch Ernst Pichel (Martin Breuer), dem Trainer (Detlef Hinze) und Ozzy Ostermann (Georg Göbel-Jakobi) zum Ensemble. Am 3. April präsentiert das Quartett sein nunmehr 15. Bühnenprogramm.

„Knebel funktioniert auch in Ostdeutschland“

Kabarettist Uwe Lyko, der unter anderem auch durch seine regelmäßigen Auftritte in der Fernsehsendung „Mitternachtsspitzen“ bekannt ist, ist ein Meister der Verwandlung. Nur mit einer „dicken“ Brille, einer Mütze und seiner Jacke schlüpft er in die Rolle des Herbert Knebel, der noch immer bundesweit eine große Fangemeinde hat. Bundesweit? „Ja, die Ruhrgebietsfigur Herbert Knebel funktioniert auch in Süd- oder in Ostdeutschland. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Auftritt in der Alten Oper in Erfurt erinnern. Da gab es schon vor dem Beginn des Programms minutenlangen, frenetischen Applaus. Das berührt mich noch heute, wenn ich daran zurückdenke“, sagt Lyko.

Der Erfolg auf der Bühne setzt aber harte Arbeit voraus „Wir treffen uns in unserer Autorenrunde mindestens einmal pro Woche und überlegen: Was können wir machen? Und das wird immer schwerer. Schließlich hat man irgendwann man fast jedes Thema behandelt“, gesteht Uwe Lyko ein.

Wir verlosen dreimal zwei Freikarten für Herbert Knebel.

Rufen Sie an unter: 01 37 / 808 400 341

- Nennen Sie nach Aufforderung zuerst das Stichwort „Knebel“, dann deutlich Ihren Namen sowie Ihre Adresse samt Telefonnummer. Ein Anruf kostet 50 Cent aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Die Verlosung läuft bis Dienstag, 2. April, 11 Uhr. - Gewinner werden im Anschluss telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die erfolgreiche Teilnahme am Gewinnspiel begründet keinen rechtlich verbindlichen Anspruch – auch nicht, wenn die Veranstaltung ausfällt. Ihre Daten werden nach Ziehung der Gewinner gelöscht.

Info auf www.medienhaus-bauer.de/gewinnspiele

Dass die Denkfabrik des „Affentheaters“ auch nach drei Jahrzehnten immer noch vortrefflich funktioniert, davon können sich die Besucher am Mittwoch, 3. april, ab 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der Stadthalle überzeugen. Nervös ist Uwe Lyko vor einem Knebel-Auftritt mit dem „Affentheater“ heute nicht mehr. „Wir bereiten uns jeweils ziemlich unspektakulär und konzentriert vor. Es kann aber auch sein, dass wir bis kurz vor dem Auftritt noch über Fußball fachsimpeln“, sagt Uwe Lyko, der sich schon sehr auf sein Gastspiel in Oer-Erkenschwick freut.

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