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Die „Stimbergbuben“ haben allen Grund zum Jubeln. Bei der Siegerehrung im Schützenheim gibt es aus den Händen von Schirmherr und Bürgermeister Carsten Wewers (3.v.l.) den Stadtmeister-Pokal.

Kegel-Stadtmeister

„Stimbergbuben“ jubeln über den Sieg

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OER-ERKENSCHWICK - Der Jubel war groß. Im vergangenen Jahr waren sie noch knapp unterlegen. Diesmal durften sich die „Stimbergbuben“ die Kegelkrone aufsetzen.

Der Herrenclub ist neuer Stadtmeister der Hobbykegler. Bei einer hochkarätig besetzten Siegerehrung gab es am Samstagabend im Schützenheim am Maritimo die Pokale aus der Hand von Bürgermeister Carsten Wewers, Schirmherr des Wettbewerbs. Ex-BM Achim Menge, der als „Sonntagsjäger“ nicht nur auf der Kegelbahn, sondern auch am Mikro eine gute Figur abgibt, moderierte die Veranstaltung: „Dass wir nur Zweiter geworden sind, schont die Stadtkasse. Nach dem dritten Sieg in Folge hätte der Bürgermeister einen neuen Pokal stiften müssen.“

Zu den ersten Gratulanten zählten auch Parteienvertreter von SPD, Grünen und FDP. Der Liberale Christian Leson meinte: „Ich bin ein Ausnahmekegler, ich kegele nur in Ausnahmefällen.“ Was man von den Teilnehmern der Stadtmeisterschaft nicht behaupten kann. Im Vor- und Endkampf fielen insgesamt 17.575 Hölzer – dabei 75 mal alle Neune. 164 Kegler gingen auf die Bahn, 18 Clubs nahmen teil. Neun Kegler starteten doppelt.

- Clubwertung: 1. Stimbergbuben (577 Holz); 2. Sonntagsjäger (564); 3. Golden Boys (534); 4. Schräge Sechs (525); 5. Sonntagsrunde“ (522 Holz); 6. Lustige Ableger (517); 7. VSG (510), 8. Wir legen se flach (507); 9. Flotte Elf (507); 10. „Unner Us II (500). - Einzelwertung:1. Franz Wieczorek (Sonntagsrunde, 99 Holz); 2. Mike Szarowski (Golden Boys, 99); 3. Julien Fischer (Nur die Ruhe, 98), 4. Tobias Gröning (Stimbergbuben, 98)

Wäre es nach dem Tippspiel gegangen, hätten die „Sonntagsjäger“, die im Vorkampf mit 546 Holz vorne lagen, ihren Titel verteidigen müssen. Auf sie wurden 258 Stimmen abgegeben. Auf die „Stimbergbuben“ setzen nur 75 Teilnehmer. Die rote Laterne übernahmen diesmal übrigens die „Flotten Neuner“ (408 Holz). Ihr Preis: ein Fünf-Liter-Fässchen.

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