Auf dem Kolven

Bombensuche hat begonnen

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OER-ERKENSCHWICK - Ein Trupp der Firma Schollenberger Kampfmittelbergung hat am Mittwoch mit der Suche nach einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Bei der Auswertung von Luftbildern im Vorfeld einer Kanalsanierung kam der Verdachtsfall zutage.

37 Löcher mit einer Tiefe von sieben Metern bohren die Kampfmittelräumer im Bereich des Spielplatzes ins Erdreich. Sie sind dabei auf lockeren Sandboden gestoßen. Nach jeweils sieben Bohrungen wird eine Sonde in die mit Leerrohren bestückten Löcher eingeführt. Anhand der Messergebnisse können die Experten beim Kampfmittelräumdienst in Münster herausfinden, ob dort Kampfmittel liegen.

„Mit einem Ergebnis ist frühestens am Donnerstag zu rechnen, die Sondierung dauert in der Regel zwei Tage“, sagte Klemens Erwig von der Stadtverwaltung. Sollte der Befund positiv ausfallen, müssten vor der Entschärfung der Bombe aufwendige Evakuierungsmaßnahmen im Umkreis von mindestens 250 Metern durchgeführt werden.

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