Kommunalinvestitionsgesetz

Haltestellen sollen umgebaut werden

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OER-ERKENSCHWICK - Diese Nachricht wird vor allem ältere Bürger erfreuen, die den Waldfriedhof mit dem Bus ansteuern. Zwei Haltestellen dort sollen barrierefrei umgebaut werden.

Die Förderfähigkeit dieser Maßnahme wird noch geprüft, 170.000 Euro soll der Umbau kosten, die Haltestellen befinden sich zum einen in der Nähe des Friedhof-Haupteinganges (Fahrtrichtung Maritimo) sowie in der Nähe auf der Stimbergstraße (Höhe Kreuzung Ahsener Straße) in Richtung City. Die Haltestellen werden höhenmäßig mit einem sogenannten Busboard angepasst.

Im kommenden Jahr soll die Maßnahme durchgeführt werden und aus Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert werden. Knapp 3,2 Mio. Euro kann die Stadt aus diesem Fördertopf investieren – und ist bereits seit 2016 dabei, schwerpunktmäßig energetische Sanierungen an Gebäuden umzusetzen. Unter anderem stehen alle Sportanlagen auf dem Prüfstand. Die Liste wird fortlaufend ergänzt und umfasst aktuell 38 Baumaßnahmen, die entweder schon abgeschlossen oder derzeit in Arbeit bzw. in Planung sind. Neu hinzugekommen ist jetzt für das kommende Jahr die Sanierung des Vereinsheims vom SV Neptun neben dem Maritimo-Bad. 25.000 Euro sollen dort für den Austausch der Fenster und der Eingangstür sowie für eine Wanddämmung ausgegeben werden.

In Kürze abgeschlossen ist dagegen schon die Umrüstung der Hallenbeleuchtung der Stimberghalle in Klein-Erkenschwick. Die Kosten dort betragen 100.000 Euro. Bei den meisten der bereits abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen hat die Stadtverwaltung Punktlandungen hingelegt, teilweise war die Abschlussrechnung gar weit unter der Kalkulation. Die Erneuerung von Technik und Heizungsanlage an der Haardschule kostete nur knapp 14.300 statt der veranschlagten 32.000 Euro. Auch bei der Dachsanierung sowie dem Austausch von Leuchten in der Willi-Winter-Halle wurde es preiswerter als erwartet mit knapp 150.000 Euro statt der prognostizierten 215.000 Euro.

In die andere Richtung geht es aber bei der Flutlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz am Stimbergstadion. Zunächst war vorgesehen, dass nur Reflektoren LED-Beleuchtung ausgetauscht werden müssten. 40.000 Euro wurden einkalkuliert. Nachdem eine Fachplanungsfirma beauftragt wurde, steht fest: Die Anlage muss komplett erneuert werden – samt Fluter und Masten: 120.000 Euro Kosten entstehen, das sind dreimal so viel wie zunächst angedacht.

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