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Die Stadt betreibt mit einer eigenen Gesellschaft das Maritimo-Freizeitbad.

Maritimo

Stadt lässt sich von Planungsbüro beraten

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OER-ERKENSCHWICK - Das 50 Jahre alte Freibad öffnet in diesem Jahr nicht mehr. Es wird komplett erneuert. Dafür bekommt die Stadt drei Mio. Euro aus Berlin. Fast sieben Mio. Euro werden in den Rück- und Neubau investiert. Auch das alte Maritimo-Freizeitbad bedarf nicht nur der Sanierung, sondern auch der Attraktivierung. Bei der Konzepterstellung lässt sich die städtische Bädergesellschaft vom Planungsbüro Fritz aus Aalen in Baden-Württemberg beraten.

„Wir wollen, dass nicht nur das Freibad, sondern das gesamte Maritimo wieder ein Leuchtturmprojekt in Sachen Freizeitangebote in der Stadt wird“, erklärt Bürgermeister Carsten Wewers (CDU) nach einer Sitzung mit den beiden anderen Gesellschaftervertretern, Hannes Kemper (SPD) und Lars Ehm (CDU) sowie Stadtkämmerer Heinz Schnettger.

Eine Studie des Fachplanungsbüros soll auf der einen Seite die Beseitigung der jahrelang umstrittenen Gewährleistungsmängel gerichtsfest dokumentieren, einen Plan für den Abbau des Sanierungsstaus erstellen bis außerdem bis zum Beginn der Etatberatungen für 2020 Vorschläge für die Attraktivierung des Saunabereichs uind des Spaßbades machen.

„Das alles kostet natürlich viel Geld. Außerdem wird es während der einzelnen Bauphasen zu Umsatzverlusten kommen, die die Stadt als Gesellschafter tragen muss“, kündigt Hannes Kemper an. „Aber wir glauben an die Zukunft des Bades und wollen es als Freizeitangebot dauerhaft erhalten“, ergänzt Lars Ehm. Insgesamt 7,6 Mio. Euro stehen im städtischen Finanzplan für die Sanierung und Modernisierung bereit. Gut möglich, dass das Geld nicht ausreicht. Die Hertener Stadtwerke beispielsweise investieren in ihr Copa einen zweistelligen Mio.-Betrag. „Zum Jahresende werden wir mit der Politik beraten, welchen Weg wir exakt einschlagen wollen“, erläutert Carsten Wewers.

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