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Bislang ist die Weidenstraße eine Sackgasse. Sie endet kurz vor der Friedhofskreuzung in einem Wendehammer. Das Mobilitätsgutachten prüft unter anderem auch, ob sich diese Situation künftig ändern soll.

Mobilitätskonzept

Gutachter prüft Kreisel an der Weidenstraße

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OER-ERKENSCHWICK - Soll die Weidenstraße an die Friedhofkreuzung angeschlossen werden? Macht eine Weiterführung der Bachstraße zur Devensstraße Sinn? Diese Fragen soll bald ein Gutachter beantworten.

Die Stadtverwaltung hat bekanntlich bereits Ende vergangenen Jahres das Dortmunder Ingenieurbüro „Planersocietät“ mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt. Während der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Montag, 18. Februar, werden Mitarbeiter dieses Fachbüros der Kommunalpolitik den Stand ihrer bisherigen Arbeiten und vor allem das weitere Vorgehen, bei dem die Bürger beteiligt werden sollen, vorstellen.

„Wir haben den Fachplanern bewusst keine Zielrichtung vorgegeben“, erläutert der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Bernd Immohr. „Aber wir brauchen neben einer Bestandsaufnahme des aktuellen Individual- und des öffentlichen Verkehrs auch Antworten auf die Frage, wie welche Form von Mobilität in der Stadt künftig gelenkt werden soll.“

Tempo-30-Regelungen

Das letzte Verkehrskonzept, das für die Stadt erstellt wurde, ist mittlerweile fast 30 Jahre alt. Damals wurde eine flächendeckende Verkehrsberuhigung mit Tempo 30-Zonen beschlossen, von denen nur das städtische Straßengrundnetz ausgenommen war. Hier darf man auch noch heute weiterhin 50 Stundenkilometer fahren. „Aber in den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Siedlungsstruktur in der Stadt geändert. Das gilt auch für die Schullandschaft. So muss beispielsweise untersucht werden, ob nach der Schließung der Westerbachschule auf der „Aue“ nicht die bisher geltende Tempo-30-Regelung aufgehoben werden kann“, sagt Immohr.

Wo sehen Sie die Verkehrs-Knackpunkte in der Stadt? Welche Lösungsvorschläge haben Sie? Schreiben Sie uns unter szredaktion@medienhaus-bauer.de oder rufen Sie an unter Tel. 0 23 68/91 72 44 10.

Außerdem sollen die Gutachter Untersuchungen anstellen, wie man die Stimbergstraße zwischen Berliner Platz und Hovelfeldweg verkehrlich entlasten kann. Geprüft werden soll zudem ein möglicher Kreisverkehr an der Kreuzung Kampstraße/Aue/Werkstraße. „Und ganz wichtig sind Antworten auf die Frage, wie wir die Stadt für Radfahrer attraktiver machen können“, sagt Immohr. Ergebnisse werden zum Jahresende erwartet.

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