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Verkündeten die Freigabe für das Lohhäuser Feld: (v.l.) Bernd Lange (Technischer Leiter Tiefbau, Fa. Zabel), Bürgermeister Carsten Wewers, SEG-Geschäftsführer Bernd Immohr, Thomas Rastbichler (Straßenbau-Ingenieur), Michael Kohl (SEG) und Baris Gürcan (Projektleiter Tiefbau, Fa. Zabel).

Neubaugebiet

Freigabe für das Lohhäuser Feld

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OER-ERKENSCHWICK - Im Neubaugebiet Lohhäuser Feld kann jetzt großflächig gebaggert werden. 34 Grundstücke werden dort bebaut. Im Vorfeld wurde aber auch Kritik laut.

Es geht um Zeit wie teils auch inhaltliche Planungen, so eine kleine Gruppe von Bauherren, die sich an unsere Redaktion wandte. Die Freigabe für die Bautätigkeiten habe sich stets verzögert, somit seien Mehrkosten verursacht worden. Auch die Tatsache, dass beispielsweise an einem Grundstück ein ein Meter breiter Streifen nicht bebaut werden darf, sondern als Regenablaufmulde für Starkregen eingeplant werde, sorge für Unverständnis. Alternative Lösungen zu erarbeiten und durch einen Ingenieur prüfen zu lassen, sei ebenfalls wieder mit zusätzlichen Kosten verbunden.

20 Grundstücke sind nach Angaben der SEG verkauft. Die weiteren 14 Grundstücke sind reserviert und stehen vor der Beurkundung. Mit dem Baugebiet Lohhäuser Feld an attraktivem Standort werde dem wachsenden Interesse an der Wohnstadt Oer-Erkenschwick Rechnung getragen, so die SEG. - Die Grundstücke am Lohhäuser Feld sind zwischen 333 m² und 892 m² groß. - Das Gebiet in Zahlen: 34 Baugrundstücke, 14.834 m² Bauland, 478 m² Privatweg sowie 2.043 m² öffentliche Wege. - Dazu: 650 Meter Regenwasserkanal, das Oberflächenwasser wird durch ein Regenrückhaltebecken gedrosselt in den Hilgenbach eingeleitet. - Der nördliche Bereich wird zum „Fliederweg“, der südliche heißt „Am Hilgenbach“.

Bernd Immohr, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), weist die Kritik zurück. „Es hat von uns zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Terminzusage für einen Baubeginn gegeben“, reagiert Immohr auf eine entsprechende Anfrage dieser Zeitung. Von einer zeitlichen Verzögerung am Lohhäuser Feld könne daher nicht die Rede sein. Zudem seien die Vorgaben für den Überflutungsschutz eindeutig geregelt. Die Überflutungsmulden sollen bei Starkregen-Ereignissen die Kanalisation entlasten und somit Schäden vermeiden.

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