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Der Eingangsbereich der Neuen Mitte wird verstärkt vom Wachschutz kontrolliert.

Neue Mitte

Wachschutz: Testphase beendet

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OER-ERKENSCHWICK - Niemand hat Zweifel daran, dass der Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) oder eines Wachdienstes das Sicherheitsgefühl rund um die „Neue Mitte“ am Berliner Platz verbessert hat. Doch der Ort bleibt ein Sorgenkind.

Als beispielsweise der SPD-Fraktionsvorsitzende Hannes Kemper in dieser Woche am Rande des SPD-Parteitages von diversen Vorfällen rund um das Einkaufszentrum berichtete, wurde offenbar, dass weiterhin ein Bedarf an Kon-trolle besteht. Fenster der Stadthalle seien gar einmal mit Fäkalien verunstaltet worden, in einem anderen Fall sei eine Hochzeitsgesellschaft durch einen „Polenböller“ aufgeschreckt worden.

Stadthallen-Geschäftsführer Marcus Vierhaus bestätigte gegenüber dieser Zeitung, dass die Fenster als „Sicht- und Sonnenschutz“ mit Rollos versehen worden seien. Der Einsatz von Wachdienst und KOD rund um die Neue Mitte habe aber zuletzt schon dazu geführt, dass sich die Lage verbessert habe. „Und auch wir achten verstärkt auf unsere Umgebung und geben den Gästen dadurch ein gutes Gefühl. Die Sicherheit bei Veranstaltungen im Haus und Umgebung wird durch unser eigenes Personal, aber auch durch Unterstützung durch den KOD gewährleistet“, so Vierhaus.

„An der Auswertung wird noch gearbeitet.“

Unklar ist indes noch die Antwort auf die Frage, wie viel Wachschutz-Personal zukünftig rund um das Haus tätig ist. Im August wurde der Westfälische Wachschutz (WWS) öffentlich vorgestellt, der – mit Diensthund – die Kollegen des KOD und des in der Ladenpassage eingesetzten Wachschutzes unterstützen sollte und neben dem Eingangsbereich auch die Treppenhäuser sowie das Parkdeck und die Laubenaufgänge im Blick haben sollte. Die Testphase hierfür ist nach Angaben von Stadtsprecher Peter Raudszus abgeschlossen der sagt: „An der Auswertung wird noch gearbeitet.“

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