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1969 wurde das Maritimo-Freibad als Freizeitstätte Stimbergpark eröffnet und galt als Vorläufer des späteren Revierparks. Jetzt soll es saniert und so für die Zukunft wirtschaftlich betreibbar gemacht werden.

Neues Konzept

Stadt will zehn Mio. Euro ins Maritimo investieren

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OER-ERKENSCHWICK - Die Stadt will das marode Maritimo-Freibad erhalten und attraktiver machen. Wie das geschehen kann, darüber soll ein Fachplaner bereits am 26. Oktober Auskunft geben.

Denn an diesem Tag findet die nächste Versammlung der Maritimo-Gesellschaftervertreter statt. Bekanntlich hat die Stadt am 1. August mit einer eigenen Gesellschaft den Betrieb des 2004 eröffneten Freizeitbades samt den rund 140 Mitarbeitern übernommen. Ihr Ziel ist es, die Baumängel im Freizeitbad und der Saunalandschaft zu beseitigen und die gesamte Anlage inklusive des Freibades für Besucher attraktiver zu machen.

„Wir haben deshalb ein Fachplanungsbüro für Freizeitbäder mit der Erstellung eines Konzeptes beauftragt“, erklärt Bürgermeister Carsten Wewers auf Nachfrage unserer Zeitung. Wewers fungiert zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Hannes Kemper und dessen CDU-Amtskollegen Lars Ehm als Vertreter der Stadt in der kommunalen Bädergesellschaft.

Erste Planungs-Ergebnisse

Am 26. Oktober soll der Fachplaner erste Ergebnisse seiner Planungen vorstellen. „Unser Ziel bleibt es, den Bürgern auch in Zukunft ein Freibad anbieten zu können. Doch in welcher Form und Größe, das ist noch offen“, sagt Carsten Wewers und betont: „Dabei ist selbstverständlich besonders wichtig, dass eine solche Freizeitanlage wirtschaftlich zu führen ist. Dazu muss sie natürlich möglichst attraktiv sein. Außerdem kann sie nur so ihrer Aufgabe, den Kurzzeittourismus in der Stadt zu beleben, auch gerecht werden.“

Die Ratsmitglieder beraten aktuell über den Entwurf der städtischen Finanzplanung für das nächste Jahr. Und dort, so der Vorschlag der Stadtkämmerei, sind zehn Mio. Euro als Gesamtinvestitionen für das Maritimo vorgesehen. Sechseinhalb Millionen sind bereits seit Jahren für die Beseitigung von Baumängeln und die Sanierung des Freibades zurückgelegt worden. Hinzu kommen sollen laut Finanzplanung bis 2022 noch einmal 3,5 Mio. Euro für die erforderliche Attraktivierung der gesamten Freizeitanlage.

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