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Das Fördergerüst von Schacht III der ehemaligen Zeche ist schon lange stillgelegt.

Am 24. November

Ex-Kumpel planen eine Sonderschicht

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OER-ERKENSCHWICK - „Der Bergbau geht – die Kultur lebt weiter“, unter diesem Motto wollen der Bergbau- und Geschichtsverein, der Bergmannsverein „Glück-Auf“, der Sängerkreis der ehemaligen Grubenwehr, der Förderverein zum Erhalt des Schachtgerüstes III und die IGBCE-Ortsgruppe am Samstag, 24. November, im Bergbaumuseum mit Bürgern feiern. Anlass ist die Schließung der letzten beiden Steinkohlebergwerke zum Jahresende.

„In vielen anderen Städten finden Gedenkfeiern statt. Da wollten wir auch einen abwechslungsreichen Tag anbieten“, sagt Gewerkschaftschef Volker Seemann.

Der „Schichtplan“ für den Aktionstag sieht Grußworte von Bürgermeister Carsten Wewers und der Vorsitzenden der RAG-Stiftung, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, vor. Dann wird eine Gedenktafel enthüllt, die vom Maschinenbau-Unternehmen Feld gefertigt wird. Anschließend folgen Lesungen „unter Tage“ mit den Autoren Stephanie Streit-Boudon und Willi Thomczyk, der auch für ein Improvisationstheater im Lehrstollen verantwortlich zeichnet.

Mit dabei sind der Grubenwehr-Chor, eine Band des Willy-Brandt-Gymnasiums, das Kinder- und Jugendparlament, der Liedermacher Rudy Cash sowie die Band „BG 174“ zum Schichtende in der „Revierbude“ des Bergbau- und Geschichtsvereins „Am Ziegeleitor“. Die Künstler und Autoren verzichten für ihre Auftritte an diesem Tag auf ihre Gage. „Dafür bedanken wir uns schon im Voraus“, sagt Volker Seemann. Auch an das leibliche Wohl der Besucher ist gedacht. Fleischermeister Michael Tewes serviert Speisen mit bergmännischer Geschichte. Die Veranstaltung ist für alle interessierten Bürger offen.

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