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Über eine teilweise Bebauung des Stadtparks gibt es Diskussionen

Umfrage zum Stadtpark

Vor der Ratssitzung am 4. Juli: Stadtpark-Pläne sorgen weiter für Ärger

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Wenn es um den Stadtpark in Oer-Erkenschwick geht, liegen Bürgermeister Carsten Wewers (CDU) und die Grünen auf keiner Wellenlänge mehr. Der Ton wird schärfer.

Am 4. Juli tagt ab 15 Uhr der Stadtrat in Oer-Erkenschwick. Eigentlich dürfte es eine vergleichsweise beschauliche Sitzung werden. Wenn da nicht Tagesordnungspunkt 6 wäre. Das Essener Unternehmen "Fakt AG" will seine Pläne zur teilweisen Bebauung des Stadtparks in Oer-Erkenschwick vorstellen. 150 Wohnungen sollen entlang des Hovelfeldwegs, der Schultenstraße und der Aue entstehen.

Oer-Erkenschwick: "Mit Emotionen spielen, ist kontraproduktiv."

Aber die Bündnis-Grünen machen mobil, haben eine Online-Petition initiiert und sammeln am Samstag Unterschriften. Diese Reaktion stößt dem Bürgermeister sauer auf. Wewers sagt: „Eine Partei sammelt, bevor die Pläne für dringend benötigte moderne und bezahlbare Wohnungen überhaupt vorgestellt werden können, bereits Unterschriften, um es zu verhindern. Wenn jemand Geld in unsere Stadt investieren möchte, muss ich ihm zumindest die Möglichkeit geben, seine Pläne vorzustellen. Aus rein politischen Gründen mit Emotionen zu spielen, ist völlig kontraproduktiv.“

Oer-Erkenschwick: Spielgeräte im Stadtpark sollen erhalten bleiben

Was vor der Vorstellung der Pläne am 4. Juli im Rat der Stadt Oer-Erkenschwick schon bekannt ist: Im Innern des Parks soll die öffentliche Fläche mit Spielgeräten erhalten bleiben, auch über eine Freilegung des bislang an dieser Stelle noch verrohrten Westerbaches wird nachgedacht.

So begann die aktuelle Diskussion um die Stadtpark-Bebauung.

Die Fakt AG plant auch andere Aktivitäten in Oer-Erkenschwick

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