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Stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die Kellerräume bei dem Brand im Mehrfamilienhaus an der Longbentonstraße 5

Gute Nachricht

Kellerbrand an der Longbentonstraße - so geht es für die Familien weiter 

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Auch einen Tag nach dem Kellerbrand an der Longbentonstraße sind die Wohnungen nicht benutzbar. Aber es gibt gute Nachrichten von dem verletzten Feuerwehrmann.

Update: Dienstag, 9. Juli 2019, 13.45 Uhr

Es gibt gute Nachrichten von dem Feuerwehrmann, der am frühen Montagmorgen bei dem Großeinsatz an der Longbentonstraße in Oer-Erkenschwick verletzt wurde. Wie berichtet, litt der Feuerwehrmann nach seinem Einsatz an Kreislaufproblemen und wurde sicherheitshalber ins Krankenhaus transportiert. Dort hat er auch die Nacht von Montag auf Dienstag zur Beobachtung verbracht. "Er ist aber wieder wohlauf und wurde am Dienstagmittag entlassen", berichtet Feuerwehrsprecher Michael Wolters. Derweil läuft die Ermittlung der Brandursache weiter.  

Update: Dienstag, 9. Juli 2019, 11.12 Uhr

Nach dem Kellerbrand im 16-Familien-Haus an der Longbentonstraße 5 sind die Wohnungen auch am heutigen Dienstag noch nicht benutzbar. Das bestätigte die Stadtverwaltung. Für die betroffenen Familien bedeutet das, dass sie weiterhin bei Freunden und Verwandten oder im HotelStimbergpark leben müssen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Strom- und Gasversorgungsleitungen in dem Gebäude beschädigt sind, so dass die Energieversorgung abgestellt werden musste. Die Reparatur kann aber erst begonnen werden, wenn die Brandsachverständigen der Polizei ihre Arbeit beendet haben. Das ist aber bislang nicht der Fall. "Die Brandursache steht noch nicht zweifelsfrei fest", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. 

Um 1.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Update: Montag, 8. Juli 2019, 15.56 Uhr

Am Nachmittag hat sich die Polizei offiziell zu den Brandeinsätzen geäußert. In der Pressemitteilung der Behörde heißt es routinemäßig, dass Schadenshöhe und Brandursache noch ermittelt werden. Zu lesen ist aber auch wörtlich: "Ersten Hinweise zufolge kann der Brand fahrlässig verursacht worden sein." Das nährt die Gerüchte, die bereits in den frühen Morgenstunden kolportiert wurden. Demnach soll es angeblich in einem Raum des großen und verwinkelten Gebäudekellers beim "Schnapsbrennen" zu einem Unfall gekommen sein. Von offizieller Seite wird das aber nicht bestätigt. 

Feuerwehrmann bleibt eine Nacht im Krankenhaus

Wie bereits berichtet, konnten rund 50 Hausbewohner unverletzt das Gebäude verlassen. Allerdings wurde ein Feuerwehrmann mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht. "Dort bleibt er sicherheitshalber auch noch über Nacht. Es geht ihm aber schon viel besser", sagt Feuerwehr-Sprecher Michael Wolters. Er bestätigt zudem, dass die Bewohner am heutigen Montag nicht mehr in ihre Wohnungen an der Longbentonstraße zurückkehren können. Wolters stellt aber auch fest: "In dem Mehrfamilienhaus sind baulich alle Brandschutzvorschriften eingehalten worden. Sehr gut war auch, dass alle Brandschutztüren geschlossen waren. Hätte man die unerlaubterweise verkeilt, wären die Folgen des Kellerbrandes viel schlimmer gewesen."

Update: Montag, 8. Juli 2019, 13.05 Uhr

Auch die Nachlöscharbeiten in dem Mehrfamilienhaus an der Longbentonstraße 5 sind beendet. Das bestätigt der Leiter der Feuerwache, Gerd Pokorny. Damit ist der Weg frei für die Brandsachverständigen der Kriminalpolizei, die sich auf die Suche nach der Brandursache begeben werden.

Anwohner müssen mindestens eine Nacht im Hotel schlafen

Die Bewohner des 16-Parteien-Hauses wurden nicht verletzt und sind im Hotel Stimbergpark oder bei Freunden und Verwandten untergebracht. Heute werden sie laut Feuerwehr auf keinen Fall mehr in ihre Wohnungen zurückkehren können. "Wasser, Strom und Gas sind dort bis auf weiteres nicht verfügbar. Außerdem sind Wohnungen durch die Brände in den Versorgungsschächten in Mitleidenschaft gezogen worden. Das komplette Ausmaß dieser Schäden steht noch nicht fest", sagt Gerd Pokorny.

Update: Montag, 8. Juli 2019, 8.05 Uhr

Um 7.33 Uhr ertönte erneut die Sirenen im Stadtgebiet. Erneut wurde ein Brand in dem Mehrfamilienhaus an der Longbentonstraße 5 gemeldet. 16 Familien wohnen in dem Haus. Diesmal brannte ein Schrank in dem verwinkelten Keller, in dem schon in der Nacht ein Feuer ausgebrochen war. Das Feuer ist gelöscht.

Mieter dürfen nicht in ihre Wohnungen zurück

Die Hausbewohner sind bei Bekannten und Verwandten und teils auch in der Mensa des Schulzentrums untergebracht. Ab wann sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen, steht noch nicht fest. Derweil haben Spezialisten der Kriminalpolizei die Suche nach der Brandursache aufgenommen. Sobald es etwas Neues gibt, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Nach dem nächtlichen Großeinsatz ist die Feuerwehr am Montagmorgen um 7.33 Uhr schon wieder zur Longbentonstraße gerufen worden.

Erstmeldung von Montag, 8. Juli 2019, 3.34 Uhr

Die Nacht zu Montag werden die Bewohner des Mehrfamilienhauses Longbentonstraße 5 nicht vergessen. Um 1.40 Uhr wird ein Kellerbrand entdeckt, innerhalb weniger Minuten werden alle verfügbaren Feuerwehrkräfte zusammengezogen. Sirenenalarm ist im ganzen Stadtgebiet von Oer-Erkenschwick zu vernehmen. Rund 50 Bewohner müssen so schnell wie möglich ihre Wohnungen verlassen. Der Transport einer bettlägerigen Bewohnerin gestaltet sich etwas schwieriger, die Dame kann aber ebenfalls unversehrt aus dem Haus gebracht werden.

Nach 90 Minuten ist der Brand gelöscht

Die Ursache des Brandes ist noch unklar, Brandsachverständige der Polizei werden in Kürze die Ermittlungen aufnehmen. Nach 90-minütigem Einsatz vermeldet die Feuerwehr gegen 3.15 Uhr, dass der Brand gelöscht ist. Ein Feuerwehrmann ist verletzt, er klagt über Kreislaufbeschwerden.

Wie wichtig die Feuerwehr für die Sicherheit der Bürger von Oer-Erkenschwick ist, zeigte sich bei dem Doppeleinsatz am frühen Montagmorgen. Deshalb ist es gut so, dass der Neubau einer Feuerwache jetzt auf den Weg gebracht worden ist.

Gleich vier Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Herten sind nach einem Brand ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Wegen der anhaltenden Trockenheit war die Feuerwehr in den zurückliegenden Tagen mehrfach wegen kleinerer Flächenbrände im Einsatz.

Jetzt steht fest, weshalb die Mieter bislang zumindest noch nicht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

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