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Raphael Surrey, Emily Sawatzki und Alina Kuxhausen (v.l.) vom Kinder- und Jugendparlament wollen aufklären, wie sich Müll vermeiden lässt.

Projektjahr

Jungparlamentarier setzen auf Nachhaltigkeit

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OER-ERKENSCHWICK - Neues Jahr, neue Ideen. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) hat wieder viel vor, und hat 2019 zum Themenjahr „Nachhaltigkeit“ erklärt.

„Wir haben viele Ideen, wie wir dieses Projekt gestalten möchten“, erklärt Emily Sawatzki vom KiJuPa. So haben die Jungparlamentarier den stetig wachsenden Müllberg, den jeder Bürger produziert, in den Blick genommen. Ein Mülltagebuch soll aufzeigen, wie viel Müll in den Haushalten tatsächlich produziert wird. „Wir machen selbst bei der Aktion mit“, sagt Emily Sawatzki. Doch setzen die KiJuPa-Mitglieder auch auf die Unterstützung der Oer-Erkenschwicker.

Die Jungparlamentarier möchten vor allem aufklären, was jeder einzelne in Sachen Nachhaltigkeit tun kann. Ein Gespräch mit der städtischen Klimaschutzbeauftragten soll weiteren Projekt-Input geben. Doch die Jugendlichen haben noch weitere Punkte auf ihrer Agenda: Weg mit den Pappbechern für den Kaffee zwischendurch vom Bäcker, hin zum dauerhaft nutzbaren Exemplar. „Außerdem ist uns aufgefallen, dass es in Oer-Erkenschwick nur wenig öffentliche Mülleimer gibt“, erklärt Emily Sawatzki. Beim Thema Nachhaltigkeit kommen die Jugendlichen auch nicht vorbei an der Mobilität. „Auf unseren Schulwegen fällt uns auf, dass die Fahrradwege oft in einem schlechten Zustand sind“, erklärt KiJuPa-Mitglied Raphael Surrey.

Neben den Projekten im Themenjahr steht für die jungen Politiker aber auch noch weiteres an. Als Abschluss des Projektes zu „80 Jahre Reichspogromnacht“ setzen sie sich dafür ein, dass auch am Stimberg Stolpersteine in Erinnerung an im Holocaust getötete jüdische Bürger verlegt werden. Zudem finden noch vor den Osterferien die nächsten KiJuPa-Wahlen statt. „Wir hoffen, dass sich viele Jugendliche zur Wahl stellen, und auch dabei bleiben“, erklärt KiJuPa-Koordinatorin Michaela Bürger. Zudem haben die Jugendlichen Einladungen nach Brüssel und Berlin – das Jahr 2019 dürfte also spannend werden…

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