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Mathias Wohlgemuth zieht mit rasanter Feuerakrobatik die Zuschauer in seinen Bann.

Rathausplatz

Feuer und Flamme für den Weltkindertag

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OER-ERKENSCHWICK - Zum dritten Mal in Folge spielt das Wetter mit beim Weltkindertagsfest. Und Stadtjugendpfleger Michael Hess freut sich wie Bolle, dass zum ersten Mal ein Feuerkünstler mit von der Partie ist.

Ganze 27 Jahre musste Hess darauf warten: „Dafür hat das Geld nie gereicht.“ Möglich gemacht hat das brenzlige Spektakel jetzt Pascal Krzyzowski. Der Hobbykünstler Mathias Wohlgemuth ist der Freund einer Arbeitskollegin. Der 28-Jährige ist angehender Sicherheitsingenieur. Da kann überhaupt nichts anbrennen. Kleine und große Zuschauer sind bei der rasanten Show Feuer und Flamme. Michael Hess und Schulsozialarbeiterin Angelika Bronner hielten sicherheitshalber trotzdem mit Feuerlöschern Brandwache.

Ansonsten hatte Clown Beppo die meisten Fans auf dem Rathausplatz. Der Spaßmacher sauste mit einem Elektroroller über den Rathausplatz und verteilte Luftballons. Anschließend musste er am laufenden Band aus den Luftballons lustige Tiere kneten. Bei der 28. Auflage des Weltkindertagsfestes kann man wohl von einer Erfolgsgeschichte sprechen. „Die erste Veranstaltung war noch auf dem Berliner Platz, da stand noch die alte Stadthalle“, erinnert sich Hess. Mitorganisator Pascal Krzyzowski vom Jugendteam des SV Neptun meint: „Da war ich noch gar nicht geboren, inzwischen bin ich auch mehr als 20 Mal dabei.“

Die Neptunen stellen wie immer den größten Teil der Helfer. Laura Händel (25) macht seit zehn Jahren mit und grillt wieder Würstchen – zusammen mit Martin Kujaczynski (24). Der ist zwar seit einem Jahr nicht mehr im Neptun-Jugendteam: „Ich muss arbeiten, aber für den Weltkindertag hat mir mein Chef einen Tag Sonderurlaub gegeben.“ Auch die Stimberg Zeitung kommt zum Tragen. Am Stand der Familienzentren können sich die Kinder schicke Zeitungshüte basteln und mit Rasierschaum rummatschen. Zahlreiche Jugendhilfeträger sind mit Infoständen präsent. Ein Akrobatik-Duo steht auf dem Programm, die „Oerwürmer“ singen. Hess meint: „Wir sind etwas professioneller geworden. Das ist nicht mehr nur ein Fest von Kindern für Kinder.“

Hanna (11) gefällt die Party jedenfalls: „Und wir haben wegen des Weltkindertags überhaupt keine Hausaufgaben aufbekommen.“

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