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In der zweiten Novemberhälfte haben die Bagger auf der Stimbergstraße zwischen City-Kreisel und „rotem Platz“ das Sagen. Die „Wellen-Fahrbahn“ wird in diesem Bereich asphaltiert.

Reparatur

Bagger werden auf der Stimbergstraße aktiv

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OER-ERKENSCHWICK - Seit Monaten ist die Stimbergstraße zwischen City-Kreisel und „rotem Platz“ eine Schaukelpiste mit tiefen Spurrinnen. Doch das soll sich im November ändern. Die Fahrbahn wird repariert.

Wie der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Bernd Immohr, auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt, wird die Tiefbaufirma Zabel in der zweiten Novemberhälfte das Teilstück der Stimbergstraße asphaltieren. Dazu wird das 1989 erstmals verlegte und zwischenzeitlich mehrfach repariert Steinpflaster aufgenommen und durch eine Asphaltdecke wie im Bereich des „roten Platzes“ ersetzt. „Die Arbeiten werden binnen einer Woche erledigt sein“, kündigt Immohr an. Wann genau die Fahrbahnreparatur beginnt und wie der Verkehr umgeleitet wird, will die Stadtverwaltung kurz vor Beginn der Bauarbeiten mitteilen.

Die Reparatur soll laut Immohr weniger als 50.000 Euro kosten und kann aus laufenden Haushaltsmitteln bezahlt werden. Der Technische Beigeordnete geht davon aus, dass die Straßenreparatur etwa drei Jahre halten wird. Grund dafür sind die schweren Busse der Vestischen Straßenbahnen GmbH, die die Stimbergstraße in der Innenstadt mehrfach pro Stunde befahren. Die Stimbergstraße mit ihrem Pflaster ist für Schwerlastverkehr nämlich nicht ausgelegt und somit einer der Untersuchungsschwerpunkte des in Auftrag gegebenen Mobilitätskonzept. Wie der städtische Mitarbeiter Carsten Händschke erläutert wird das Dortmunder Fachbüro „Planersocietät“ bis zum Herbst nächsten Jahres ein Verkehrsleitbild für die Stimbergstadt erstellen.

„Wir dürfen uns der ständigen Zunahme des motorisierten Individualverkehrs nicht einfach so ergeben“, sagt Immohr. Er ist der Meinung, dass der größte Teil der privaten Autofahrten in der Stadt überflüssig ist. Deshalb soll in dem in Auftrag gegebenen Konzept nicht nur die Straßen- und Verkehrssituation analysiert und bewertet werden. „Uns geht es um eine grundsätzliche verkehrliche und städtebauliche Planung für die nächsten 15 Jahre. Dabei müssen Radverkehr und E-Mobilität mögliche Schwerpunkte sein. Denkverbote gibt es für die Planer nicht“, sagt Immohr.

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