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An den roten Hosen, blauen Shirts und dem neuen Abzeichen sind die Rettungsdienstler wie Georg Kersting, Lucas Jetten und Marcel Pingel (4.-6.v.l.) zu erkennen. Mit im Bild: Sachgebietsleiter Tobias Tyszak, Wachleiter Gerd Pokorny, Dezernent Bernd Immohr und der stellvertretende Wachleiter Alexander Ueberdick (v.l.).

Rettungsdienst

Mit roten Hosen im Notfall-Einsatz

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OER-ERKENSCHWICK - Früher gab es diese Unterscheidung nicht. Feuerwehr, dazu gehörte Brandschutz und Rettungsdienst. Streng genommen ist das auch noch immer so – und doch ändern sich die Zeiten. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter sind jetzt neu eingekleidet und somit auch optisch klar als solche zu erkennen.

Inklusive eines neuen Emblems auf ihren Oberhemden. „Die Aufgaben in diesem Bereich wandeln sich schon“, sagt Tobias Tyszak, Sachgebietsleiter Rettungsdienst bei der Oer-Erkenschwicker Feuerwehr. Und dabei geht es natürlich um mehr als nur um einen neuen Pool an Bekleidung mit Jacken, T-Shirts, Polohemden oder den roten Hosen, an dem das Team nun eindeutig zu erkennen ist. Inhaltlich steht der Rettungsdienst in den kommenden Jahren ebenfalls vor Veränderungen.

Denn ab dem Jahr 2027 dürfen nur noch staatlich geprüfte Notfallsanitäter mit einer dreijährigen Ausbildung im Rettungsdienst eingesetzt werden. Dass aber auch weitere Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache durch Fort- und Weiterbildung diese Qualifikation erlangen, ist für Wachleiter Gerd Pokorny und den städtischen Dezernenten Bernd Immohr ein Indiz, dass die Teamarbeit auch zukünftig weiter funktioniert. „Wir können flexibel reagieren und der hauptamtliche Beamte macht ja nicht nur das Feuer aus“, sagt Pokorny.

Mit Tyszak sowie Marcel Pingel, Georg Kersting, Marc-Marius Baumgart, Sebastian Wegmann, Frank Pöpping, Markus Riering und Markus Groß-Albenhausen steht dem Rettungsdienst ein Stamm an erfahrenen Kräften zur Verfügung. Verstärkt werden sie durch die beiden Auszubildenden Vera Solbach und Lucas Jetten. Im kommenden Jahr soll ein weiterer Auszubildender hinzukommen. Als „hoch komplex, interessant und anspruchsvoll“ bewertet Wachleiter Pokorny die Ausbildungsinhalte. Dass bei der Ausschreibung für die erste Stelle damals mehr als 100 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet eintrudelten, spricht für sich.

Und auch beim Stand der Fahrzeugtechnik ist die Moderne erreicht. In Kürze kommt der neue Rettungswagen, 175 000 Euro teuer. Eine Investition, die sich lohnt. Zum Wohle aller Patienten, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind.

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