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Die Kirche St. Peter und Paul in Oer.

Am 7. September

Ein Dorf feiert sich für 875 Jahre bei "Oer steht kopf"

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Oer-Erkenschwick - Auch wenn es kein runder Geburtstag ist, Grund zum Feiern gibt es allemal an einem solchen Anlass. Seit 875 Jahren gibt es den Ortsteil Oer. Da soll der Ortsteil Kopf stehen...

Martina Eißing

ist ein „Oerer Kind“, lebt nicht nur im Ortsteil, sondern auch für ihn. Sie arbeitet in der Verwaltung des Seniorenzentrums Marienstift, hat zudem maßgeblich den Dorfmarkt an der Wilhelmstraße mitaufgebaut, der jeden Freitag ein Treffpunkt für Einkaufen und Geselligkeit ist.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Marketing der Stadtverwaltung und den vielen Vereinen und Organisationen des Ortsteils soll am Samstag, 7. September, ein großes Fest stattfinden. Der Titel steht schon mit „Oer steht kopf“. An den Programmdetails wird nun gefeilt.

Gefeiert wird im Schatten von St. Peter und Paul

„Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam ein gebührendes Fest auf die Beine stellen können“, sagt Martina Eißing. In Kürze sollen die ersten Einzelheiten erörtert werden. Dass möglichst viele Akteure aus dem Ortsteil mitmachen und den 875. Geburtstag gestalten sollen, liegt auf der Hand.

Fest steht: Am 7. September wird von 14 bis 22 Uhrim Dorfkern, auf dem August-Schürmann-Platz im Schatten derPfarrkirche St. Peter und Paul, die Historie des Ortsteils gewürdigt. In welcher Form, vielleicht gar mit einem Festumzug, das ist noch offen. „Wir sind dankbar für alle Ideen“, sagen Eißingund der Stadtmarketing-Beauftragte Andre Thyret.

Das Jahr 1144 war bedeutungsvoll für Oer

Die Feier soll natürlich auch den Blick auf das Jahr 1144 schärfen. Ein bedeutungsvolles Jahr für Oer – damals noch eine kleine Siedlung, wie aus einer Urkunde aus dem Düsseldorfer Hauptstadtarchiv hervorgeht. Und immer wieder taucht beim Thema „OERts-Geschichte“der Name von Jacob Schmitz auf, Pfarrer in St. Peter von 1760 bis 1796. Der Mann schrieb damals alles fein säuberlich auf, heute würde man Hobby-Chronist zu einem solchen Menschen sagen. Nach ihm wurde ein Weg am „Giebelhof“, im Herzen des Ortsteils, benannt.

Schön und eindrucksvoll - das älteste Gebäude der Stadt steht in Oer.

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