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Die Stimbergschule, markantestes Gebäude im Ortsteil Klein-Erkenschwick, wird abgerissen. Zuvor sollen die Bürger aber einbezogen werden in die Planung für das Gelände.

Am 25. September

Ideenbörse für Klein-Erkenschwick

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OER-ERKENSCHWICK - Es soll ein „Dorfspaziergang“ werden, der als „Ideenbörse“ dient. Der Ortsteil Klein-Erkenschwick soll nicht zuletzt durch den bevorstehenden Abriss der Stimbergschule neu konzipiert werden. Am 25. September haben nun die Anwohner das Wort.

Für diesen Tag ist eine „Planungswerkstatt“ vor Ort vorgesehen. Um 17 Uhr treffen sich interessierte Anwohner an der ehemaligen Stimberg-schule, Stimbergstr. 198 a, um mit Vertretern der Stadt und des Coesfelder Planungsbüros „WoltersPartner“ Ideen zur Entwicklung des Ortsteils zu entwickeln. Anwohner der Straßenzüge rund die Schule werden schriftlich zu dem „Dorfspaziergang“ eingeladen. „Aber jeder Interessierte ist natürlich willkommen“, sagt der städtische Raumplanungs-Ingenieur Carsten Händschke.

Unterdessen liegt ein erster Rahmenplan zur Zukunft des Geländes schon vor. „Dienstleistung/Wohnen/kleiner Einzelhandel“ – mit diesem Mix soll Klein-Erkenschwick belebt werden, wenn das Schulgebäude abgerissen ist. Ausschließlich Wohnen anzubieten, beispielsweise in Form von Stadtvillen, ist nach Analyse des Planungsbüros keine Wohnung. Für klassische Dienstleistung und größeren Einzelhandel bestünde ebenfalls kein Bedarf. Weitere Kernpunkte des Konzepts: Der Parkplatz angrenzend zur Pfarrkirche Christus König soll erhalten bleiben. Eine Wohnbebauung könnte entlang der Stimbergstraße entstehen sowie in dem Bereich, wo zurzeit noch das Schulgebäude steht. Ein Grüngürtel hin zur Stimbergstraße ist ebenfalls geplant, dazu soll eine Außengastronomie geschaffen werden.

Unklar ist indes noch, wann der Abriss des Schulgebäudes beginnt.

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