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Wie wird die Stimbergstraße künftig gestaltet? Welche Fahrzeuge sollen die Fahrbahn künftig nutzen? Auch diese Fragen sollen in dem Mobilitätskonzept, das bald in Auftrag gegeben wird, beantwortet werden.

Stadtentwicklungskonzept steht

City-Erneuerung für gut 25 Mio. Euro

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OER-ERKENSCHWICK - Die Kommunalpolitik hat grünes Licht für eine umfassende City-Erneuerung auf Basis des mit Bürgern erarbeiteten Stadtentwicklungskonzeptes gegeben.

Die Gesamtkosten des Fünf-Jahres-Programms sollen sich nach Berechnungen der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) auf 25,2 Mio. Euro belaufen. Knapp 16 Mio. Euro sollen private Investoren wie beispielsweise Hauseigentümer tragen. Etwa 1,9 Mio. Euro beträgt der städtische Anteil. Den Rest erhofft sich die Stadt als öffentliche Fördermittel des Landes.

Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses sprachen sich einstimmig für das von der DSK vorgestellte Stadtentwicklungskonzept aus, das die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln ist. Der erste Antrag soll in Absprache mit der Bezirksregierung in Münster bereits Anfang November gestellt werden. Dabei geht es unter anderem um Fördergelder für einen zukünftigen Citymanager, für ein Mobilitätskonzept, für einen Quartiersarchitekten, für ein Fassadenprogramm und auch für Zuschüsse für eine zentrale Aufenthaltsfläche auf dem künftig neu gestalteten Kirmesplatz. Die Gesamtkosten für das genannte Maßnahmenpaket des ersten Schrittes belaufen sich auf 1,4 Mio. Euro bei einem städtischen Eigenanteil von knapp 270 000 Euro.

„Mit der Bewilligung der Fördergelder ist im Sommer nächsten Jahres zu rechnen“, sodass im Herbst mit der Umsetzung begonnen werden kann“, erläuterte Stefan Foraita vom DSK-Büro in Düsseldorf. Seit März 2017 ist die DSK zusammen mit Bürgern, der Stadtverwaltung und Gewerbetreibenden mit der Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes beschäftigt. Das jetzt fertige Konzept ist die Voraussetzung für die Erlangung von Fördermitteln.

Notwendige Erneuerungsprojekte sind aus Sicht der Planung unter anderem die Neugestaltung des Berliner Platzes, des Klemm-Dreiecks, der Stimberg- und der Marktstraße. Wie die Einzelmaßnahmen in Zukunft genau umgesetzt werden, soll mit Fachplanern und den betroffenen Bürgern abgestimmt werden. „Die City-Erneuerung ist zwingend erforderlich“, waren sich die Sprecher aller Ratsfraktionen einig. Aber auch darüber, dass für die Detailplanung noch viel Diskussionsbedarf besteht. Und: Der Erfolg der Gesamtmaßnahme hängt zu wesentlichen Teilen davon ab, inwieweit die Eigentümer von „betroffenen“ Gebäuden zur Mitarbeit bereit sind.

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