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Rund 750 Besucher feierten in der Stadthalle die Rammstein-Tribute-Band „Völkerball“. Zur Show gehört auch eine „brennende“ Bühne.

Stadthalle

Nach dem Konzert kommt die Feuerwehr

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OER-ERKENSCHWICK - Lederklamotten und die Farbe Schwarz dominierten am Freitagabend die Oer-Erkenschwicker Stadthalle. Der Grund: Rund 750 Hard-Rock-Fans feierten die Band „Völkerball“.

Bei dieser Formation handelt es sich um eine der größten Tribute-Bands in ganz Europa. Tribute-Band deshalb, weil die Musiker von „Völkerball“ ausschließlich das Programm der international erfolgreichen Band „Rammstein“ auf die Bühne bringen.

Und das Konzert begann, wie es sich für „Rammstein“ beziehungsweise „Völkerball“ gehört: Mit einem lauten Knall und viel Pyrotchnik auf der martialisch gestalteten Bühne. Die Pyrotechnik war aus feuerwehrtechnischer Sicht kein Problem. „Das ist eine professionelle Firma, die für das Spektakel sorgt. Alle Sicherheitsbestimmungen werden eingehalten“, berichtete Alexander Ueberdick, der die Brandwache der Feuerwehr am Konzertabend in der Stadthalle leitete. Aber: Die Klimaanlage der Stadthalle hatte mit der „dicken Luft“ am Ende ihre Probleme. Die Brandmeldeanlage alarmierte nach Konzertende die Feuerwehr, die in großer Stärke anrückte. Gelöscht werden musste aber nicht.

Stadthallen-Pächter Marcus Vierhaus war mit dem Besuch zufrieden: „Es war schließlich unsere erste Hardrock-Konzertveranstaltung in dieser Größenordnung.“ Es gab keine Tische und Stühle, sondern einfach nur viel Platz zum Abfeiern. Und die Konzertbesucher, die am Freitagabend aus dem gesamten Ruhrgebiet angereist waren, hatten ihren Spaß. Robert Heintze beispielsweise kam aus Essen. „Für so ein Dorf wie Erkenschwick ist das eine coole Veranstaltung“, meint der 47-Jährige.

Zu den Gästen zählten neben Bürgermeister Carsten Wewers und seiner Gattin auch die Gewinner von diversen Kartenverlosungsaktionen. Wie Stadthallen-Pächter Marcus Vierhaus berichtet, war darunter auch eine junge Frau aus Oer-Erkenschwick. Ihre 88-jährige Großmutter hatte bei der Kartenverlosung mitgemacht und Glück gehabt. Aber sie schenkte die beiden Tickets am Ende doch lieber ihrer Enkelin mit folgenden Worten: „Kind, mit meinen 88 Jahren ist Sport wie Völkerball nicht mehr für mich. Früher habe ich das gerne gespielt“...

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