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Beim Fachsimpeln: Züchter Nicolai Lusin, Karsten und Silvia Rusina sowie Börsenchef Heinz Schorten.

In der Stimberghalle

Vogelbörse bleibt trotz Internet wichtig

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OER-ERKENSCHWICK - Dass viele Bürger immer mehr im Internet einkaufen, ist gerade für Einzelhändler ein Problem. Das gilt aber nicht für die Züchter von Prachtfinken, Kanarienvögeln, Wellen- und Großsittichen. Das hat am Sonntagvormittag einmal mehr die Vogelbörse in der Stimberghalle gezeigt.

„Wir sind mit dem Besuch wieder sehr zufrieden“, sagt Heinz Schorten mit Blick auf die Züchter und Vogelfreunde aus dem gesamten Ruhrgebiet, die die ausgestellten Tiere in ihren Volieren bewundern. „Wir haben hier sogar Besucher, die schon am frühen Morgen den weiten Weg aus dem Harz oder dem Emsland auf sich genommen haben“, berichtet Heinz Schorten.

Der 80-Jährige ist seit 1975 Vorsitzender der Gefiederfreunde Datteln. Dem Verein haben sich mittlerweile auch die Vogelzüchter aus Oer-Erkenschwick und Waltrop angeschlossen. „Und wir führen die Vogelbörse deshalb in Oer-Erkenschwick durch, weil sich die Stimberghalle bestens für die Veranstaltung eignet“, sagt Schorten.

Tauschen, kaufen, gucken – das ist das Motto der Vogelbörse, von dem Züchter und Vogelfreunde am Sonntag eifrig Gebrauch machten. Und zahlreiche Gefiederte wechselten dabei den Besitzer. Zebrafinken gab es schon für acht Euro zu kaufen. Kanarienvögel schlagen dagegen mit 15 bis 20 Euro zu Buche. Und wer einen Großsittich erwerben wollte, der musste dafür immeerhin bis zu 500 Euro auf den Züchtertisch blättern. Besucher, die Futter oder Zubehör für ihre Vogelsammlung benötigten, wurden in der Stimberghalle ebenfalls fündig. Für viel Aufsehen sorgte zudem ein Holzschnitzer, der seine Waren im Eingangsbereich anbot.

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