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Der Endausbau im Calluna-Quartier soll im Februar starten: (v.l.) Bauleiterin Dunja Neuse, Denise Friebe (Bauamt), Ansgar Schönhoff (Konstaplan) , Volker Duddek (RAG MI) und Lars Ebbing (Fa. Maas) schauten sich vor Ort um.

Straße "Am Förderturm"

Im Februar beginnt Endausbau im Calluna-Quartier

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OER-ERKENSCHWICK - Seit Monaten warten die Bewohner auf das Ende der Baustellen-Zeit. Mitte Februar will die RAG Montan Immobilien GmbH mit dem Endausbau der Straße „Am Förderturm“ im Calluna-Quartier beginnen. Dazu gehört auch ein Zebrastreifen auf der Ewaldstraße.

Mit dem Ausbau hat die RAG MI die Firma Maas aus Moers beauftragt. „Wir haben 2012 und 2013 schon die Erschließung des Calluna-Quartiers gestemmt“, sagte Diplomingenieur Lars Ebbing am Donnerstag beim Ortstermin auf der Baustelle. Der Vorsitzende des Bergbau- und Geschichtsvereins, Markus Pliska, wird sich besonders freuen, dass damit das letzte Baukapitel geschlossen wird. Er war der erste Siedler in dem Neubaugebiet auf dem ehemaligen Zechengelände von Ewald-Fortsetzung und musste am längsten mit dem Provisorium leben.

„Anfang Februar wird die Baufirma die Anwohner über die Ausbau-Modalitäten informieren“, sagte RAG MI-Projektleiter Volker Duddek. Die Erschließungsstraße aus Asphalt wird verschwinden. Die Straße „Am Förderturm“ wird grau gepflastert, die Stellplätze in anthrazit. Zusätzlich werden die Parkflächen mit einem „P“ markiert. „Zweieinhalb bis drei Monate kalkulieren wir für den Endausbau ein. Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir es auch in zwei Monaten schaffen“, sagte Ansgar Schönhoff von der Planungsfirma Konstaplan.

Gepflastert wird eine Fläche von rund 5000 Quadratmeter. Der Endausbau kostet knapp eine halbe Million Euro. In der Baumaßnahme inbegriffen ist die Einrichtung eines Zebrastreifens auf der Ewaldstraße. In dem neuen Wohnquartier wohnen zahlreiche ältere Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern. Das Überqueren der Straße – insbesondere mit Rollator und Kinderwagen – ist nicht ganz ungefährlich, weil sich zahlreiche Autofahrer nicht an das Tempo-30-Limit halten.

Vor knapp zwei Jahren berichtete diese Zeitung schon einmal, dass Senioren dort einen Zebrastreifen fordern. Die Stadt reagierte und veranlasste eine Verkehrszählung an der Gefahrenstelle und stellte den Bedarf für einen Fußgängerüberweg fest. Kreis RE, Stadt und die RAG MI schlossen eine Vereinbarung, dass der Fußgängerüberweg Bestandteil des Endausbaus der Straße „Am Förderturm“ wird.

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