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Freuen sich heute Nachmittag beim Fest anlässlich des Tags der Trinkhalle auf viele Gäste: „Ballerbuden“-Inhaberin Naciye Aydemir mit ihren Söhnen Orcun (li.) und Selcuk.

Tag der Trinkhalle

Viel Musik an der "Ballerbude"

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OER-ERKENSCHWICK - Die „Ballerbude“ ist eine Institution in der Stadt. Vor allem Fußballfans kennen den Kiosk an der Klein-Erkenschwicker-Straße 171. Am heutigen Samstag wird dort anlässlich des Tags der Trinkhalle kräftig gefeiert.

Seit drei Jahren ist Naciye Aydemir (40) Inhaberin der „Ballerbude“. „Ich habe in der Zeitung von dem Aktionstag der Ruhrgebiets-Tourismus GmbH gelesen und mich daraufhin beworben. Dass wir auch den Zuschlag erhalten würden, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Aydemir, die nur wenige hundert Meter von ihrem Kiosk, nämlich an der Von-Waldthausen-Straße aufgewachsen ist. Einige Monate hatte sie zunächst als Aushilfe in der Trinkhalle gearbeitet. „Ich habe mich hier wegen der Menschen, die zu uns kommen, sofort zu Hause gefühlt“, sagt die Geschäftsfrau. Und als ihr Vorgänger das Geschäft abgeben wollte, hat sie die Trinkhalle übernommen.

Die „Ballerbude“ gibt es seit 1980 . Geöffnet ist der beliebte Anlaufpunkt in Klein-Erkenschwick täglich von 6 bis 21 Uhr. „Das ist schon ganz schön hart, macht aber ungeheuer viel Spaß“, gesteht Naciye Aydemir. Unterstützt wird sie von ihren beiden Söhnen Selcuk (16) und Orcun (15). „Wir sind ein gutes Familienteam“, sagt Selcuk. Und das gilt natürlich ganz besonders für heute. Zusätzlich zum normalen „Ess-Programm“ gibt es Döner vom Spieß und Bratwurst vom Grill und Eis für die Kinder. Und über das offizielle Musikangebot hinaus hat Naciye Aydemir noch eine musikalische Überraschung parat.

Schon um 11 Uhr beginnen an der „Ballerbude“ die Aufbauarbeiten für das Fest zum Tag der Trinkhalle. Das eigentliche Programm startet dann um 15 Uhr. Da am Tag der Trinkhallen die neue Bundesligasaison startet, soll nicht nur in den Fankurven wieder gesungen werden, sondern auch jenseits davon. Die Gruppe „ID55-Singalongs“ aus Herne ist zu Gast. Die Musiker haben ein Potpourri der beliebtesten Kurvensongs und Vereinshymnen aus dem Ruhrgebiet einstudiert. Außerdem gibt es Leckereien vom Grill, kalte und warme Getränke, kleine Geschenke und ein Glücksrad mit Preisen extra für Kinder.

Derweil bedient Selcuk Aydemir an der Kiosk-Theke eine Kundin. Die kauft nicht nur eine Zeitschrift, sondern erzählt auch von ihrem Zahnarztbesuch. Zum Wechselgeld gibt’s noch ein paar Genesungswünsche mit nach Hause. Draußen wird Kaffee und auch schon ein Bier getrunken. Jedem Gast schenkt Naciye Aydemir ihr Ohr. „Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und oft auch große Probleme. Deshalb freue mich ganz besonders, wenn wir am Ende dennoch gemeinsam lachen können“, sagt die 40-Jährige. Und dann eilt sie in den Verkaufsraum. Kinder wollen Bonbons. Und von den Klümpkes gibt es immerhin rund 50 Sorten...

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