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Wann und wo im Stadtgebiet rollen in der Zukunft die Bagger zum Bau von Häusern und Wohnungen an? Eine Diskussion darüber hat im Stadtrat bislang nicht stattgefunden.

Vier Projekte

Neue Baugebiete ab 2020 gesucht

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OER-ERKENSCHWICK - An gleich vier Stellen im Stadtgebiet entstehen im kommenden Jahr Ein- und Mehrfamilienhäuser. Was und vor allem wo darüber hinaus zukünftig gebaut wird, ist dagegen noch offen.

Aktuell „schon in der Mache“ ist das Neubaugebiet „Lohhäuser Feld“ in Klein-Erkenschwick. Nachdem die Erschließungsarbeiten dort viel Zeit in Anspruch genommen haben, sind sie nun beendet und die ersten Häuser werden errichtet. 2019 beginnt dann an drei weiteren Orten größere Bautätigkeit. Zum Beispiel an zwei Stellen auf dem Kirmesplatz. Dort soll direkt am Ewald-Kreisel ein Hotel entstehen, in dem Menschen mit Behinderung Arbeit finden. Den mittleren Teil der jetzigen Parkfläche hat der Oer-Erkenschwicker Unternehmer Jörn Exner gekauft. Er will dort in mehreren Gebäuden Mietwohnungen errichten. Das Bauantragsverfahren läuft. Im hinteren Bereich des Kirmesplatzes und auf dem Gelände des abgerissenen Hallenbades sollen ebenfalls Wohnungen entstehen. Die Grundstücksverkaufsverhandlungen mit einem Investor stehen kurz vor dem Abschluss.

Mietwohnungen, Einfamilienhäuser, ein Fachmarkt für Heimtierbedarf sowie ein Bäckerei-Shop und ein Netto-Markt entstehen auf dem Gelände der ebenfalls bereits abgerissenen Stimbergschule in Klein-Erkenschwick. Die Tinte unter dem Kaufvertrag mit dem Unternehmen Tecklenburg ist schon lange trocken, auch die Abrissgenehmigung für die Turnhalle der Stimbergschule ist mittlerweile erteilt. Die Bauarbeiten sollen spätestens im Frühjahr starten.

Doch, wie geht es weiter? Der Technische Beigeordnete der Stadt, Bernd Immohr, verweist auf den 2012 in Kraft getretenen Flächennutzungsplan (FNP) der Stadt. Dieser Plan, der kein Baurecht begründet, weist als mögliche Bauflächen unter anderem knapp vier Hektar am Tulpenweg und knapp sieben Hektar am Geistfeldweg aus. „Hier müssen aber zunächst noch die Verfügbarkeit, Entwicklungskriterien und ökologische Aspekte geprüft werden“, sagt Immohr und spricht von „durchaus komplizierten“ Verhandlungen. Die letztendliche Entscheidung fällt der Stadtrat.

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