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Mit einem Rollator ist beispielsweise auf diesem Friedhofsweg das Laufen nur schwer möglich, kritisieren der SPD-Fraktionsvorsitzende Hannes Kemper, Justin Zühlsdorf und Brigitte Kohl sowie Parteichef Peter Duscha (v.l.).

Waldfriedhof

SPD mahnt Wegesanierung an

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OER-ERKENSCHWICK - Weil der November mit seinen Feiertagen naht, wird der Waldfriedhof immer stärker frequentiert. Und wegen der schlechten Wege nehmen auch die Bürgerbeschwerden zu.

Viele Wege auf dem Waldfriedhof sind für ältere Menschen mit einem Rollator kaum noch zu nutzen. „Uns ist sogar ein Fall bekannt, dass jemand mit seinem Rollstuhl stecken geblieben ist und von seinem Angehörigen nur mühsam wieder befreit werden konnte. So etwas darf nicht passieren“, schimpft der SPD-Fraktionsvorsitzende Hannes Kemper bei einem Ortstermin auf dem Gottesacker. „Es passiert einfach nichts. Das muss sich dringend ändern. Und vor allem schnell“, sagt Kemper. Ausdrücklich nehmen die Sozialdemokraten bei ihrer Kritik die Mitarbeiter des Baubetriebshofes aus. „Die können auch nicht mehr als arbeiten. Hier muss grundsätzlich etwas geschehen.“

Das sieht auch der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Bernd Immohr, so. „Der Zustand vieler Wege auf dem Waldfriedhof ist wirklich unbefriedigend. Die Bürger und auch die SPD haben mit ihrer Kritik Recht. Aber leider ist es wirklich so, dass wir aus personellen Gründen keine schnelle Lösung anbieten können.“ Immohr verweist darauf, dass die Stadt in Sachen Wegesanierung auf dem Waldfriedhof mit dem Landschaftsarchitekturbüro Teschner aus Dülmen zusammenarbeitet. „Wir haben gemeinsam eine Konzept für die Wegesanierung erstellt. Diese Arbeiten sind nun ausgeschrieben“, sagt Immohr.

Noch in diesem Jahr, so hatten es Immohr und Bauhofleiter Gerold Schmelter bereits im September erklärt, soll mit dem Rückbau von kaum genutzten Wegen begonnen werden. Im nächsten Jahr sollen dann Haupt- und Nebenwege erneuert werden. Außerdem arbeitet die Stadt an einem Zukunftskonzept mit alternativen Bestattungsmöglichkeiten. Die SPD will in der nächsten Ratssitzung zudem die Gebührensatzung noch einmal hinterfragen.

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