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Freuen sich über den planmäßigen Fortgang der Toom-Wiederaufbauarbeiten: Die Hoffmann-Projektleiter Jörg Schnitzler und Heinz-Jürgen Rensmann (re.).

Wiesenstraße

Toom-Rohbau ist bald fertiggestellt

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OER-ERKENSCHWICK - Der Wiederaufbau des Toom-Baumarktes an der Wiesenstraße verläuft planmäßig. Und direkt gegenüber haben jetzt auch die Arbeiten für die Errichtung einer Burger-King-Filiale begonnen.

Das Schnellrestaurant mit einer Größe von rund 300 Quadratmetern wird als „Drive-In-Filiale“ mit Innen- und Außengastronomie gebaut. Die Zufahrt erfolgt über die bereits vorhandene Ampel-Einmündung, die das Unternehmen Hoffmann Immo GmbH bereits vor Jahren für den Toom-Baumarkt anlegen musste.

„Die Eröffnung ist für Ende November geplant“, erläutert Projektleiter Heinz-Josef Rensmann. Aktuell finden die Erdarbeiten statt, danach wird die Bodenplatte gegossen. Das eigentliche Gebäude wird danach aus Holz-Fertigteilen errichtet. „Die Materialwahl erfolgte aus Brandschutzgründen. Früher hat man solche Gebäude in Stahl-Skelett-Bauweise errichtet. Doch diese Stahlträger müssen aus Brandschutzgründen alle zehn Jahre auch an verdeckten Stellen einen feuerfesten neuen Anstrich erhalten. Leim-Holz ist dagegen pflegeleichter und im hoffentlich nie eintretenden Brandfall auch sicherer“, erklärt Bauingenieur Jörg Schnitzler.

Während man schon ab Ende November frische Burger genießen kann, ist das Einkaufen im Toom-Baumarkt mit einem vergrößerten Gartencenter ab April nächsten Jahres möglich. „Wir liegen hier voll im Zeitplan“, freut sich während eines Ortstermins Heinz-Josef Rensmann. Ende nächster Woche sind die Außenmauern fertiggestellt, dann wird das Dach errichtet. Im Oktober beginnt das Gießen der Bodenplatte, auf der wegen einer schöneren Optik Fliesen verlegt werden. Im Anschluss erfolgt der Innenausbau. Ende Januar soll die Immobilie an Toom übergeben werden.

Bekanntlich war der „alte“ Toom-Baumarkt Ende April 2017 aus noch unbekannter Ursache bis auf wenige Grundmauern niedergebrannt. Lediglich der rote Eingangswürfel und Teile des Gartencenters blieben stehen und werden nun für den Neubau wiederverwendet. Die Brandursache von damals steht immer noch nicht fest. Auch bei den Bauarbeiten wurden keine Beweise für die vermutete Brandstiftung entdeckt.

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