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Das Rathaus und seine Diensstellen bleiben geschlossen.

Wissenstransfer für Generationswechsel

Im Rathaus stehen personelle Änderungen bevor

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OER-ERKENSCHWICK - Ein Schlagwort wird für die Arbeit der Beschäftigten im Rathaus immer wichtiger: Wissenstransfer. „Wir müssen jetzt jüngere Kollegen mehr und mehr einbinden“, sagen Gregor Krähling und Peter Raudszus. Mittelfristig wird es bei der Stadtverwaltung aus Altersgründen viele personelle Veränderungen geben.

Die beiden Fachdienstleiter Krähling und Raudszus eingeschlossen. Nimmt man Kämmerer Heinz Schnettger und mit Michael Grzeskowiak einen weiteren Fachdienstleiter hinzu, wird in den kommenden drei bis vier Jahren allein in der Führungsebene vieles anders. Der Technische Beigeordnete Bernd Immohr wurde als Wahlbeamter in 2014 für acht Jahre im Amt bestätigt. „Amtsmüde bin ich aber nicht und möchte noch viele Projekte in Sachen Stadtentwicklung begleiten“, meinte Immohr im Gespräch mit dieser Zeitung.

Allein vier von fünf Fachdienstleitern werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen – ausgenommen Barbara Sosna, die erst Anfang kommenden Jahres ihren Dienst antritt und von der Stadtverwaltung aus Bönen nach Oer-Erkenschwick wechselt. Sie zeichnet dann unter anderem für die Bereiche Ordnungsangelegenheiten und Rechtswesen mitverantwortlich.

Wie bereitet sich nun eine Kommune auf den Generationenwechsel vor? „Wissenstransfer bedeutet, dass auch wir unsere jüngeren Mitarbeiter schnell in alle Arbeitsabläufe einbinden müssen“, sagt Krähling, der unter anderem im Rathaus auch für das Thema Personal zuständig ist. Aus diesem Grunde wird aktuell auch an einem Personalentwicklungskonzept gearbeitet. Für eine Kommune, die sich dem Diktat der Haushaltssicherung unterwerfen muss, ist es eine Herausforderung. „Wir haben seit 2012 insgesamt 35 Stellen abbauen müssen“, sagt Krähling. Durch Neubesetzungen, beispielsweise im Kommunalen Ordnungsdienst (KOD), sind es zwar netto nicht 35 Arbeitsplätze weniger geworden. Doch mit rund 320 Mitarbeitern bleibt das Personalkonzept „auf Kante“ genäht. Ausbilden will die Stadt in den kommenden Jahren aber weiter. Aktuell gibt es vier Azubis als Verwaltungsfachangestellte. Auch mit Blick auf Neubesetzung von Stellen will man wenn möglich auf Kräfte aus dem eigenen Hause bauen. Damit sich der Wissenstransfer auszahlt.

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