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Stellten das Konzept für das „Haus Barbara“ vor: Projektleiter Sebastian Sehr, Caritas-Geschäftsführer Rainer Kubik, Grundstückseigentümer Fabian Bergfort, Bürgermeister Carsten Wewers und Architekt Frank Lecke (v.l.).

27 Wohnungen entstehen

"Haus Barbara" für die Ludwigstraße

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OER-ERKENSCHWICK - Seit mehr als 30 Jahren ist die Fläche neben „Woolworth“ unbebaut und eine der letzten City-Brachflächen. Das soll sich ändern. 2019 soll das „Haus Barbara“ fertig sein.

Vor allem für Senioren dürfte das Projekt interessant werden. 27 seniorengerechte Wohnungen entstehen – und sowohl für Grundstückseigentümer Fabian Bergfort wie auch den Caritasverband sind die nächsten Monate mit reichlich Arbeit verbunden. Die Förderanträge sind eingereicht, der Kreis hat bereits signalisiert, von dem Vorhaben überzeugt zu sein.

Bergfort – dieser Name ist vielen Menschen in der Stimbergstadt ein Begriff. Zum einen durch das einstige Möbelhaus am Berliner Platz. Fabian Bergfort, der in Münster lebt, möchte die Fläche an der Ludwigstraße nun wiederbeleben. Es ist auch ein Stück Familiengeschichte, das sich an dieser Stelle widerspiegelt. Seine Großmutter wuchs im „Erkenschwicker Hof“ auf – also genau nebenan, wo heute die Woolworth-Filiale ansässig ist. Generationen von Bergleuten tranken in der Schankstube ihr Bier, der „Erkenschwicker Hof“ war einer der Mittelpunkte des Gemeindelebens.

Das Grundstück nebenan, auf dem nun das Bauprojekt entstehen soll, es lag drei Jahrzehnte mehr oder weniger brach. Ein Autohandel existierte dort, 2014 war es kurzzeitig Schauplatz künstlerischer Experimente eines brasilianischen Künstlerduos, in der virtuelles Geld – sogenannte Bitcoins – verdient werden sollten. Nun also soll das „Haus Barbara“ an der Ludwigstraße entstehen. „Vor wenigen Jahren wurde uns schon einmal angeboten, dort einen Markt für einen Restpostenhandel zu bauen“, sagt Bergfort. Aus Renditegesichtspunkten sei die Sache „sehr attraktiv“ gewesen, aber der eh schwierigen Entwicklung der Innenstadt hätte ein solcher Plan eher geschadet. Also fand Bergfort mit der Caritas einen Partner für das Wohnprojekt, für das der Baustart im Sommer kommenden Jahres erfolgen soll.

Die 27 Wohnungen sind über alle Geschosse barrierefrei zu erreichen, verfügen in den Bädern über bodengleiche Duschen. Der Caritasverband wird mit seiner Zweigstelle, Hausverwaltung und seinen Service-Angeboten in das Erdgeschoss ziehen, wie Geschäftsführer Rainer Kubik erläuterte. „Damit wollen wir den Bewohnern auch ermöglichen, so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu leben“. ehr Informationen zu dem Projekt „Haus Barbara“ gibt es beim Caritasverband (Tel.: 0 23 68/8 90 90).

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