+
Bei der Defi-Übergabe: (v.l.) Pierre Steiger, Präsident der Björn-Steiger-Stiftung, FC-Vorsitzender Michael Grzeskowiak und Botschafter Peter Neururer.

Botschafter der Björn-Steiger-Stiftung

Fußball-Trainer Peter Neururer zu Gast in Oer-Erkenschwick - und das ist der Grund dafür

  • schließen

Ein Hauch von Fußball-Bundesliga wehte jetzt beim FC 26 im Ortsteil Rapen. Trainerlegende Peter Neururer war zu Gast. Und das aus einen ganz besonderen Grund.

Bekanntlich wird die Platzanlage des FC 26 in den kommenden Monaten zu einem Bewegungszentrum für den Ortsteil Rapen umgebaut. Junge Sportler, aber auch die älteren Bewohner des Stadtteils, sollen dort künftig ihren Hobbys nachgehen. Und damit man seitens des FC 26 künftig für den unerwünschten aber möglichen Fall eines Herzstillstands bei einem Benutzer des Geländes gut gerüstet ist, verfügt der Verein nun über einen eigenen Notfall-Defibrillator.

Oer-Erkenschwick: Gerät kann Leben retten

Das Beste ist natürlich, wenn ein Notfall-Defibrillator gar nicht zum Einsatz kommt. Sollte er bei einem Herzstillstand aber gebraucht werden, kann das Gerät Leben retten. Und genau das wäre jetzt auf dem Gelände des FC 26 in Rapen möglich. Denn Pierre Steiger, Präsident der Björn-Steiger-Stiftung, übergab jetzt zusammen mit Stiftungs-Botschafter und Fußball-Trainer Peter Neururer ein solches Gerät an den Vereinsvorsitzenden Michael Grzeskowiak.

Oer-Erkenschwick: FC 26 hat sich beworben

 „Wir haben uns bei der Björn-Steiger-Stiftung um ein solches Geräte beworben. Und das nicht nur vor dem Hintergrund der Tatsache, dass auf unserem Vereinsgelände Hunderte von Erwachsenen und Kindern täglöich Sport treiben. Im Zuge des Umbaus wird die Platzanlage eine noch größere Bedeutung für den Ortsteil und auch die älteren Menschen in Rapen haben. Da iat es gut zu wissen, dass für den hoffentlich nicht eintretenden Bedarfsfall ein Defibrillator verfügbar ist“, sagt Grzeskowiak. 

Oer-Erkenschwick: Defi hängt in Schiedsrichterkabine

Der Defi wird in der Schiedsrichterkabine untergebracht. „Das ist ein zentraler Ort, zu dem die Abteilungsleiter und viele Übungsleiter Zutritt haben“, klärt der Vereinsvorsitzende auf. Fußball-Trainer und Hobby-Golfer Peter Neururer warb für den Einsatz des Defibrillators. „Niemand muss im Bedarfsfall Angst davor haben, dieses Gerät zu bedienen. Die Anleitung ist echt einfach und außerdem spricht der Defi auch zu den Helfern. Viel gefährlicher ist es, nichts zu tun“, sagt Neururer bei der Übergabe im FC-Jugendheim. Und Stiftungspräsident Perre Steigerebetonte: „Auch deshalb reisen wir mit den Defis durch die Region. Wir möchten möglichst viele Menschen zu Ersthelfern machen. Denn davon gibt es viel zu wenige.“

Der Notfall-Defibrillator der Björn-Steiger-Stiftung ist das zweite Gerät dieser Art auf dem Sportgelände des FC 26.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Pendler kommen nicht mehr direkt von Sinsen nach Düsseldorf
Pendler kommen nicht mehr direkt von Sinsen nach Düsseldorf
Schlägerei zwischen Türken und Kurden in Herne - Dutzende Beteiligte
Schlägerei zwischen Türken und Kurden in Herne - Dutzende Beteiligte
Tumult in Hertener Supermarkt: Ladendieb will sich losreißen - es gibt zwei Verletzte
Tumult in Hertener Supermarkt: Ladendieb will sich losreißen - es gibt zwei Verletzte
„Wie im Krieg!“ Piräus-Hooligans attackieren Bayern-Fans - Eklat vor der CL-Partie
„Wie im Krieg!“ Piräus-Hooligans attackieren Bayern-Fans - Eklat vor der CL-Partie
Brexit-Chaos um bizarre Kapitel reicher: Johnson will jetzt „das einzig verantwortungsvolle tun“
Brexit-Chaos um bizarre Kapitel reicher: Johnson will jetzt „das einzig verantwortungsvolle tun“

Kommentare