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Fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer war die Ursache des Kellerbrandes, der einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Longbentonstraße zur Folge hatte.

Nach dem Kellerbrand 

Wohnungen sind wieder freigegeben - aber deshalb können die Mieter nicht zurück 

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Die 53 Mieter des Mehrfamilienhauses an der Longbentonstraße dürfen wieder in ihre Wohnungen zurück - aber sie leben weiterhin bei Verwandten oder im Hotel.

Update von Donnerstag, 11. Juli, 11.10 Uhr:

Oer-Erkenschwick - Und das wird womöglich auch noch für einige Tage so bleiben. Denn die Reparatur der bei dem Kellerbrand in der Nacht zu Montag schwer beschädigten Versorgungsleitungen (Strom, Gas) innerhalb des Mehrfamilienhauses an der Longbentonstraße 5 in Oer-Erkenschwick ist noch im Gange. Von der Wohnungsverwaltung war bislang noch keine Auskunft darüber zu erhalten, wann die Arbeiten beendet sein sollen. Fakt ist dagegen, dass die Hausbewohner, die im Hotel Stimbergpark untergebracht sind, dort immer noch leben. Gerüchten zufolge soll sich daran auch in den kommenden Tagen nichts ändern.

Update von Mittwoch, 10. Juli, 16.10 Uhr:

Die Sachverständigen der Polizei haben im Keller des Mehrfamilienhauses an der Longbentonstraße 5 ihre Arbeit getan und die Ursache des Kellerbrandes vom frühen Montagmorgen ermittelt. "Fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer", heißt es von der Polizei zur Brandursache. Genauere Informationen gibt es seitens der Behörde nicht. Auch nicht zur Schadenshöhe. Die Wohnungen sind wieder freigegeben. Wann die Mieter in ihre Räume zurückkehren, ist aber noch offen. Denn erst einmal müssen die durch den Kellerbrand in Mitleidenschaft gezogenen Versorgungsleitungen innerhalb des Hauses repariert werden.

Unser Bericht von Dienstag, 9. Juli:

„Wann können wir endlich wieder in unsere Wohnungen zurück?“ Diese Frage stellen sich derzeit die 53 Menschen, die in den 16 Wohnungen des Mehrfamilienhauses an der Longbentonstraße 5 in Oer-Erkenschwick leben. Nach dem Kellerbrand vom frühen Montagmorgen ist wegen erheblicher Brandschäden an den Leitungen in dem gesamten Gebäude die Energieversorgung abgestellt. Und das wird sich vorerst auch nicht ändern. Denn die Handwerker können erst dann mit der Reparatur des Brandschadens beginnen, wenn die Brandsachverständigen der Polizei den Keller begutachtet haben. Das ist allerdings noch nicht geschehen.

Brandschau ist für Mittwoch vorgesehen

 „Die Brandschau ist für Mittwoch vorgesehen. Es ist so, dass wir derzeit im gesamten Bereich der Kreispolizeibehörde viele zu untersuchende Brandorte haben. Die arbeiten wir alle nach und nach ab“, sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst auf Nachfrage unserer Zeitung. 

Die Feuerwehr hat ihre Arbeit an der Longbentonstraße 5 beendet. Auch die Polizei war nun vor Ort.

29 Mieter leben im Hotel - 24 bei Verwandten

Derweil sind nach dem Kellerbrand vom frühen Montagmorgen 29 Bewohner des Mehrfamilienhauses im Hotel Stimbergpark untergebracht. 24 sind bei Freunden und Verwandten untergekommen. „Deren Zahl nimmt aber ab“, sagt Ordnungsamtsleiterin Barbara Sosna. „Unmittelbar nach dem Brand haben wir für 13 Personen sofort Hotelzimmer vermittelt. Am Dienstag kamen weitere 16 hinzu, die die erste Nacht bei Verwandten geschlafen haben.“ Die Kosten der Unterbringung im Hotelzimmer übernimmt übrigens die Gebäudeversicherung des Hauseigentümers. „Der hat deshalb auch schon Kontakt zu uns aufgenommen“, macht Ordnungsamtsleiterin Barbara Sosna deutlich.

Was sich am frühen Montagmorgen und in der Zeit danach an der Longbentonstraße ereignet hat, lesen Sie hier. Dort finden Sie auch das Video vom Großeinsatz der Feuerwehr.

Auch wenn es am Wochenende geregnet hat, ist es überall noch pulvertrocken. Entsprechend groß ist die Brandgefahr

Einer der Orte, mit dem sich die Brandsachverständigen der Polizei unter anderem beschäftigen müssen, liegt in Recklinghausen.

Bei einem Großeinsatz wegen eines in der Haard gemeldeten Waldbrandes hat die Feuerwehr am Mittwoch himmlische Hilfe erhalten.

Wegen eines plötzlich brennenden Föns ist die Feuerwehr zu einem größeren Einsatz zur Rapener Straße ausgerückt.

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