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Burkhard Stankowski aus Oer-Erkenschwick ist sich sicher: „Der Tönnies muss nicht weg.“

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"Schalke-Burgi" stellt sich vor S04-Boss Clemens Tönnies - aus einem überraschenden Grund

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Soll S04-Boss Tönnies zurücktreten? An der Antwort auf diese Frage scheiden sich beim FC Schalke 04 derzeit die Geister. Ein Edel-Fan aber bewahrt die Ruhe. 

Die Rede ist von Burkhard Stankowski aus Oer-Erkenschwick. Er hat seine ganz eigene Sicht auf die Zukunft der Tönnies-Dinge beim FC Schalke 04, und mit ihm haben wir bereits zum Ende der vergangenen Saison über die Lage beim königsblauen S04 gesprochen.

Und darum geht es heute: Schalke-Boss Clemens Tönnies hatte bei einer Tagung der Industrie- und Handelskammer (IHK) anlässlich des Tags des Handwerks in Paderborn die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen und wortwörtlich gesagt: „Dann würden die Afrikaner aufhören Bäume zu fällen und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ Nicht am Tag des Handwerks selbst, aber in der darauf folgenden Zeit schlugen die Wellen wegen der Äußerung hoch. Viele stuften sie als rassistisch ein. Es wurden Rücktrittsforderungen laut, zumal sich der Schalker Ehrenkodex ausdrücklich gegen Rassismus wendet. 

Oer-Erkenschwick: Fans kündigen ihre Mitgliedschaft

Mit Spannung wurde dann am 6. August der Spruch des Schalker Ehrenrates erwartet. Der sprach Tönnies vom Rassismus-Vorwurf frei und stufte die Äußerung als diskriminierend ein. Und obwohl bekannt gegeben wurde, dass Tönnies sein Amt als Chef des Aufsichtsrates für drei Monate ruhen lassen wird, wurde die Aufregung noch größer. Schauspieler wie Peter Lohmeyer aber auch zahlreiche „Otto-Normal-Fans“ kündigten ihre Vereinsmitgliedschaft. Am 15. August befasst sich nun die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit dem Fall. 

Ex-Kumpel glaubt an Wiedergutmachung

Burkhard Stankowski aus Oer-Erkenschwick ist Ex-Kumpel vom Bergwerk Haard, verheirateter Familienvater und als Mitglied des Fanclubs „Steverknappen Olfen“ ständiger Gast in der Veltins-Arena im Block N4. Er kann in Sachen Tönnies-Äußerungen nur mit dem Kopf schütteln: „Ich weiß auch nicht, was sich der Tönnies bei dem Spruch gedacht hat. Das war ein schlimmer Ausrutscher, echt scheiße. Aber, und da bin ich mir ganz sicher, ein Rassist ist der Tönnies nicht.“ Stankowski, der sein Fan-Ohr stets nah an der Schalker Vereins-Seele hat, weiß, dass die Schalker Fan-Gemeinde wegen der Bewertung der Tönnies-Äußerungen gespalten ist und meint: „Noch mal, das hätte nicht passieren dürfen. Aber ich bin mir sicher, da kommt noch was nach von dem Tönnies. Das lässt der nicht auf sich sitzen. Der wird noch irgendwas unternehmen, um das wieder gutzumachen!“

Die Mitglieder des Waltroper Schalke-Fanclubs sind sich einig. Sie halten die Tönnies-Äußerungen für rassistisch.

Trotz aller Diskussionen: Siegfried Kowalske baut seine Schalke-Vogelhäuschen weiter.

Schalke-Jugendtrainer Julian Kaliczok hat jetzt für eine Aktion von allen Seiten viel Applaus erhalten.

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