Angelika Müller-Lekat und ihr Mann Günter können wieder lachen. Ihr Hund „Mikey“ hat einen Angriff in der Haard inzwischen gut überstanden.
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Angelika Müller-Lekat und ihr Mann Günter können wieder lachen. Ihr Hund „Mikey“ hat einen Angriff in der Haard inzwischen gut überstanden.

Ungleicher Hundekampf in der Haard - mit bösen Folgen für Mensch und Tier  

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Es sollte ein normaler Mittagsspaziergang für Yorkshire-Terrier "Mikey" in der Haard in Oer-Erkenschwick werden. Am Ende musste er lange operiert werden.

Angelika Müller-Lekat und ihr Ehemann Günter Lekat denken noch mit Schrecken an dne Tag zurück. Knapp drei Wochen nach dem Vorfall kann das Ehepaar wieder aufatmen. Das war passiert: Angelika Müller-Lekat und ihr Ehemann sind mit ihrem Hund in der Nähe von „Mutter Wehner“ unterwegs. Yorkshire-Terrier „Mikey“, fünfeinhalb Jahre alt und etwa fünf Kilo schwer, ahnt nichts Böses, als plötzlich ein großer Hund heran rauscht und sich in den kleinen Vierbeiner verbeißt.

Oer-Erkenschwick: Vier Stunden OP beim Tierarzt

„Der Hund war bestimmt 60 Kilo schwer und lief unangeleint herum“, erinnert sich Günter Lekat. Der ungleiche Kampf im Wald endet aber nicht nur für „Mikey“ mit bösen Folgen – er blutet aus mehreren Enden und muss sofort zum Tierarzt. Vier Stunden müssen unter Vollnarkose sieben Wunden genäht werden. Auch Angelika Müller versuchte noch zuvor, ihren Hund hochzuheben. Was nicht gelang. Sie wurde zu Boden gerissen und musste ärztlich behandelt werden.

Kurz nach dem Vorfall war auch die Besitzerin des großen Hundes vor Ort, konnte aber auch nicht mehr viel ausrichten. Dass die Frau im Anschluss einen Entschuldigungsbrief schrieb, rechnet ihr Angelika Müller-Lekat hoch an. Ihre Forderung bleibt aber: „Eine Leinenpflicht ist oftmals angebracht. Und Vorfälle, wie wir ihn jetzt erlebt haben, gibt es leider immer noch viel zu oft.“

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