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Rotkreuzleiter Ralf Farwick (3.v.r.) installierte den Defibrillator auf dem FC-Platz in Oer-Erkenschwick.

Sieben Standorte

Sekunden entscheiden über Leben und Tod - wie ein kleines Gerät die Rettung bringt

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Das Deutsche Rote Kreuz hat den siebten Lebensretter der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land auf dem Sportplatz des FC 26 in Oer-Erkenschwick installiert.

Defibrillatoren können Leben retten. Zwei Teams der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land haben beim AOK-Firmenlauf jetzt den siebten Defibrillator für Oer-Erkenschwick „erlaufen“. Der Lebensretter wird im Walter-Nilius-Sport-und-Begegnungszentrum in Rapen installiert. „Wir hoffen, dass dieses Gerät nie zum Einsatz kommen muss“, sagt die Bürgerstiftung-Mitbegründerin Gabriele Gonstalla bei der Übergabe des Defibrillators in oer-Erkenschwick. Sponsoren machten die Anschaffung möglich. 

Verein aus Oer-Erkenschwick für Ernstfall gerüstet

Den Defibrillator brachten zum ersten Mal zwei Teams der Bürgerstiftung über die Ziellinie. Rotkreuzleiter Ralf Farwick installierte den Defibrillator nun auf dem Gelände des FC 26: „Auch wenn an keinem der sechs bestehenden Standorte ein Defibrillator notwendig war, ist der Verein jetzt für den Ernstfall vorbereitet.

Sechs weitere Standorte in Oer-Erkenschwick

Rund 1800 Euro kostet das Gerät, mit dem auch Laien mit Anleitung nach Herzstillstand eine Wiederbelebung einleiten können. Die weiteren Standorte von „Defis“, die von der Bürgerstiftung erlaufen wurden, sind bei der Volksbank, bei Edeka Zierles, im Willy-Brandt-Gymnasium, im Vereinsheim von Rot-Weiß, bei Grün-Weiß Erkenschwick und auf der Tennisanlage des TuS 09. 

Der alte Sportplatz des FC 26 steht kurz vor dem Umbau zu einem Mehrgenerationen-Treff und ist demnächst Schauplatz eines legendären Festivals, das nach Oer-Erkenschwick zurückkehrt.

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