Tierschutzverein-Vorsitzende Ute Brinkmann streichelt eine kleine rote Katze
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Bei Westfleisch haben die Tierschützer um Vorsitzende Ute Brinkmann die roten Kitten mit ihrer Mutter eingefangen.

Ein turbulentes Corona-Jahr

So viele Katzenkinder wie lange nicht mehr - das ist beim Tierschutzverein passiert

  • Regine Klein
    vonRegine Klein
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Die Corona-Krise stellte den Tierschutzverein vor neue organisatorische Herausforderungen. Trotzdem arbeiteten die Tierschützer unermüdlich, um Abgabe- und Fundtieren eine sichere Zuflucht zu geben.

Und auch jetzt hat die Corona-Krise Auswirkungen auf die Arbeit der Tierschützer. So heißt es auf der Homepage: „Zu den sonst üblichen Besucherzeiten am Samstagnachmittag sind wir zwar vor Ort – allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Beachtung der üblichen Schutzmaßnahmen. Wenn das Tor vormittags geschlossen ist, machen Sie sich durch Rufen bemerkbar oder vereinbaren Sie ebenfalls vorher einen Termin – wir helfen dann gerne!“ Wer etwas abgeben oder abholen möchte, könne dies am Tor kontaktlos erledigen.

Für die Tierschützer in Oer-Erkenschwick gab es kein Homeoffice

Die Hygieneregeln wie Mund-Nasenbedeckung, Abstand, Desinfektion sowie die Kontakterfassung sind zu beachten, wenn die Anlage in Oer-Erkenschwick betreten wird. „Für uns war es in einer Art ‚ein Jahr wie jedes andere‘ – für uns gab es kein Homeoffice. Die Versorgung der Tiere musste weitergehen“, schreibt Vorsitzende Ute Brinkmann in ihrem Jahresrückblick. Und bedankt sich auch im Namen aller Ehrenamtlichen des Tierschutzvereins bei allen, die sie im vergangenen Jahr bedacht haben. Schließlich fielen Sommerfest oder Weihnachtsmarkt am Hebewerk aus – sonst Möglichkeit notwendiges Geld für die Versorgung der Tiere zu generieren.

Bei 36 Kitten hat der Tierschutzverein in Oer-Erkenschwick mit dem Zählen aufgehört

Neben den Ratten, die den Tierschützern zu schaffen machten, waren da natürlich noch die Hauptdarsteller des Tierschutzvereins, die Katzen, Hunde, Kleintiere oder Exoten wie Schildkröten, Igel, Kornnatter oder Degus. Ute Brinkmann im Jahresbericht: „2020 war definitiv ein Jahr mit so vielen Katzenkindern wie schon lange nicht mehr – bei 36 Kitten haben wir aufgehört zu zählen.“ Und weiter: An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an alle neuen Dosenöffner, Gemüseschnippler und Körbchengeber, die uns immer wieder einmal von unseren ehemaligen Bewohnern berichten und uns damit so reich belohnen.“

Besuche in der Tierauffangstation in Oer-Erkenschwick nur nach Anmeldung

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.tierschutzverein-oe.de. Die Öffnungszeiten sind montags von 10 bis 12 Uhr, samstags von 15 bis 17 Uhr und nach Absprache unter 0 23 68-69 28 55 (Rufnummer auf dem AB hinterlassen) oder per Mail: kontakt@tierschutzverein-oe.de

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