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Für die „Neue Kämpe“ an der Lohhäuser Straße soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Wohnbauland-Konzept

Oer-Erkenschwick soll Wohnstadt bleiben - dafür braucht es neue Baugebiete

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Langfristig ist die Stadt Oer-Erkenschwick  auf neue Baugebiete angewiesen, um dem Wohnstadt-Anspruch gerecht gewesen. Ein Wohnbauland-Konzept soll helfen.

  • Oer-Erkenschwick ist Wohnstadt, und damit auf neue Baugebiete angewiesen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
  • Nun liegen erste Ergebnisse eines Wohnbauland-Konzeptes vor.
  • Zwei dort genannte Grundstücke sind aber nicht im Besitz der Stadt Oer-Erkenschwick.

Wenn es einen Begriff gibt, der die Kommune charakterisiert, dann ist es die „Wohnstadt“. Im Vergleich zu Nachbargemeinden kann Oer-Erkenschwick nicht mit dem Pfund vieler Großbetriebe und somit zahlreicher Arbeitsplätze wuchern. Langfristig ist die Stadt also auf neue Baugebiete angewiesen, um dem Wohnstadt-Anspruch gerecht zu werden. 

Wohnbauland-Konzept für Oer-Erkenschwick

Im Juni 2019 beauftragte der Stadtrat von Oer-Erkenschwick die Verwaltung, ein Wohnbauland-Konzept zu erarbeiten. Erste Untersuchungsergebnisse liegen nun vor und werden in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt. In der Bestandsaufnahme geht es um planungsrechtlich verfügbare Bereiche. Gebaut wird bzw. wurde im Calluna-Park auf dem ehemaligen Zechengelände und auf dem Lohhäuser Feld. Für das 2,3 Hektar große Feld „Neue Kämpe“ an der Lohhäuser Straße soll nun der Bebauungsplan aufgestellt werden. 15 bis 20 Baugrundstücke können dort entstehen. 

Oer-Erkenschwick: Zwei Flächen im Blick

Auch eine knapp drei Hektar große Fläche an der Klein-Erkenschwicker-Straße/Bergstraße (40 bis 50 Grundstücke) ist im Visier. Vorteil dort: Das Areal ist im Besitz der Stadt Oer-Erkenschwick. Anders sieht es bei zwei anderen Grundstücken aus, die in denUntersuchungsergebnissen auftauchen. Knapp vier Hektar sind es am Tulpenweg/Nelkenweg (50 bis 60 Grundstücke möglich) und an der Esseler Straße/Geistfeldweg (6,7 Hektar, 60 bis 80 Grundstücke). Hier kann die Stadt Oer-Erkenschwick aus eigentumsrechtlichen Gründen aber nicht sofort zugreifen.

Wohnen am Stimberg, arbeiten in der Nachbarschaft: Die Zahl der Auspendler steigt in OE. Zum Jahresende wurden 2018 insgesamt 11.535 Personen erfasst. 

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