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Haben den Plan: (v.l.) Bauhofleiter Gerold Schmelter, Planer Rolf Teschner und Marcus Hundehege

Arbeiten haben begonnen

Waldfriedhof - deshalb wächst nun Gras über die rumpeligen Wege zwischen den Bäumen

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Der Waldfriedhof schrumpft. Nicht nur die Zahl der Gräber wird kleiner, auch das Wegenetz. Die Stadt lässt einfach Gras über die "Friedhofs-Straßen" wachsen.

1.500 Quadratmeter Wegefläche verschwinden. In Gebieten mit leeren oder fast leeren Grabfeldern lässt die Stadt von einer Fachfirma eine widerstandsfähige Rasenmischung einsäen. Andere Wege dagegen werden saniert. Zur Freude der Friedhofsbesucher, die sich über den jetzigen Zustand seit Monaten beschweren.

Oer-Erkenschwick: Neuer Asphalt für Friedhofswege

Landschaftsarchitekt Rolf Teschner aus Dülmen hat die Federführung und den Bauplan. Schwarz bedeutet Rückbau. Rot markiert sind 4800 Quadratmeter Wegfläche, die überarbeitet werden müssen. Blaue Striche dominieren auf der Skizze. Das sind die 10.000 Quadratmeter Wege, die eine neue Asphaltdecke bekommen.

Oer-Erkenschwick: Orientierung als Herausforderung

„Die größte Herausforderung bei der Sanierung ist die Orientierung auf diesem Friedhof“, meint Teschner. Leni Pachollek (77) kennt den Weg zum Grab ihres Verstorbenen Ehemanns, ärgert sich aber über die unzähligen Schlaglöcher: „Das ist der schlimmste Friedhof. Wird hier asphaltiert?“ Die Antwort lautet: „Ja“. Die Firma Kutter kommt aber erst im September, um die Hauptwege zu erneuern. Im Anschluss kehrt die Garten- und Landschaftsbaufirma Hundehege aus Ochtrup noch einmal auf den Waldfriedhof zurück. Der Haupteingangsbereich an der Straße „Am Stimbergpark“ und zwei weitere Nebeneingänge werden komplett erneuert.

Oer-Erkenschwick: Sanierung kostet 400.000 Euro

Die Wegesanierung kostet die Stadt rund 400.000 Euro. Das reicht aber nicht für den ganzen Friedhof. Besucher müssen sich in den nächsten Monaten stellenweise auf Behinderungen einstellen und mit Bagger-Gegenverkehr rechnen. Das gilt insbesondere für den zweiten Bauabschnitt in etwa vier Wochen, wenn die Hauptwege asphaltiert werden.

Vor einiger Zeit hieß es von Waltroper Ärzten noch: Patienten, die wegen der Eichenprozessionsspinner in die Praxen gekommen seien, habe man nicht zu verzeichnen. Das änderte sich...

In den vergangenen Wochen und auch jetzt noch ist der Besuch des Waldfriedhofs nicht ganz unproblematisch. Denn es gibt noch Nester des Eichenprozessionsspinners, dessen Nesselhaare Hautreaktionen hervorrufen können.

Nach der neuen Satzung dürfen nun auch angeleinte Hunde mit auf das Friedhofsgelände gebracht werden.

Auf dem Hauptfriedhof in Datteln sind zahlreiche Gegenstände gestohlen worden - viele Bürger haben Anzeige bei der Polizei erstattet.

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