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So sieht die Startseite aus: Der Kita-Navigator soll den Eltern die Kindergarten-Anmeldung erleichtern

Neues Angebot

Digitaler werden, aber bürgernah bleiben - so will die Stadt Oer-Erkenschwick das Ziel erreichen

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Digitaler werden, aber bürgernah bleiben: Das hat sich das Rathausteam in Oer-Erkenschwick vorgenommen - und macht Eltern ein praktisches Angebot im Internet.

Die Rede ist vom digitalen Kita-Navigator, für den sich bis  Donnerstagnachmittag schon 120 Eltern registriert und ihren Kindergartenwunsch angegeben haben. „Die Einträge führen allerdings noch nicht zu einer verbindlichen Anmeldung. Der Kita-Navigator ist lediglich ein Vormerksystem“, sagt Walter Herenz vom Jugendamt. Mindestens einen Kindergarten müssen die Eltern angeben, maximal drei können sie angeben. Zeit ist bis zum 15. November. Vorgemerkt werden können für das neue Kindergartenjahr ab 1. August 2020 allerdings nur Kinder, die schon geboren sind. „Die Anmeldung eines ungeborenen Kindes hat das Programm zwischenzeitlichen schon zum Absturz gebracht“, sagt Herenz. 

Oer-Erkenschwick: Anmeldungen nur mit Passwort

Um die Auswahl zu erleichtern, können sich Eltern im Kita-Navigator über die 13 Kindertageseinrichtungen in Oer-Erkenschwick informieren. Zum Abschluss des Anmeldevorgangs müssen sie sich mit einem Passwort registrieren. Ab Dezember verschicken die Kitas Einladungen zu einem persönlichen Besuch an die Eltern, deren Kinder im Rahmen der Kapazitäten voraussichtlich aufgenommen werden sollen. Im Dezember und Januar gibt es dann die endgültigen Platzzusagen von den Kitas. „Je nach Wunsch per Brief oder per E-Mail“, meint Herenz. Die E-Mails lassen sich nur mit dem persönlichen Passwort öffnen.

Oer-Erkenschwick: Anspruch für Kinder ab einem Jahr

Einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz oder alternativ einen Platz in der Kindertagespflege haben Kinder ab einem Jahr. Eine Funktion zur Priorisierung von Kindergärten in einer bestimmten Reihenfolge wird erst für die nächste Kindergarten-Anmeldung in den Kita-Navigator integriert. Eltern, die keinen Internetanschluss besitzen, oder mit dem Kita-Navigator nicht zurechtkommen, können ihre Kinder auch direkt in einem Kindergarten oder im Rathaus vormerken lassen.

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