Der Sportplatz des SV Titania in Oer-Erkenschwick
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Grün ist die Hoffnung: Auch der kleine Tennenplatz soll ein Kunstrasengeläuf bekommen.

Anträge für Förderprogramm

Aus Rot mach Grün - das soll sich beim SV Titania verändern

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Drei Kunstrasenplätze gibt es in Oer-Erkenschwick. Der Bau eines vierten beim FC 26 ist gestartet. Nun darf auch der SV Titania hoffen.

Auf die letzte Sitzung des alten Stadtrates am 22. Oktober blicken die Mitglieder des SV Titania in Oer-Erkenschwick mit Spannung. Denn dann sollen die entscheidenden Weichen für die Förderanträge zum Umbau ihrer Sportanlage gestellt werden. Hoffnungsträger ist das Bundesprogramm mit dem Titel „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, das von der Stadtverwaltung nun angezapft wird, um dem lang gehegten Wunsch des SV Titania Rechnung zu tragen. Die aktuelle Kostenschätzung zum Umbau der Platzanlage beläuft sich auf rund 2,25 Mio. Euro – was ungefähr der Summe entspricht, die aktuell auch für das neue „Walter-Nilius-Sport- und Begegnungszentrum“ beim FC 26 am Steinrapener Weg investiert wird. Jüngst saniert wurde der Kunstrasen am Vorplatz des Stimbergstadions.

Treffpunkt auch für Vereine aus Oer-Erkenschwick

An der Esseler Straße geht es indes weniger um einen sozialen Treffpunkt, wenngleich auch das Titania-Vereinsheim spätestens nach dem Aus der Gaststätte „Haus Zoranski“ an der Westerbachstraße in Oer-Erkenschwick erste Anlaufstelle im Viertel für Vereine und Verbände ist. Ob Schachverein, Siedlergemeinschaften oder der Deutsch-Englische Freundeskreis (DEF) – für viele ist das Vereinsheim zur neuen Heimat geworden. „Nicht nur deshalb sind wir diesmal vorsichtig optimistisch, dass wir diesmal von den Förderprogrammen profitieren“, sagt der Vereinsvorsitzende Dirk Zaufke. Im Jugendbereich boome man weiterhin. „Und in der kommenden Woche werden wir mit einer U 13/U14-Mädchenmannschaft eine einmonatige Testphase beginnen“, berichtet Zaufke.

Indes drängt die Zeit, die Förderanträge auf den Weg zu bringen und städtische Gelder sicherzustellen. Denn wie in solchen Förderprogrammen üblich, übernimmt die Kommune einen Eigenanteil von zehn Prozent in Höhe der Gesamtsumme – also wahrscheinlich etwas mehr als 220.000 Euro.

Oer-Erkenschwick: Anträge bis 30. Oktober einreichen

Bis zum 30. Oktober müssen Projektvorschläge und die entsprechenden Anträge fertiggestellt sein. Deshalb ist im Rathaus in Sachen Fördermitteln geradezu Akkordarbeit angesagt. Bis 30. September muss die Planung im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) stehen, bis 16. Oktober jene für den Dirtpark am Haardrand. Für den SV Titania ist derweil vorgesehen, den Ascheplatz sowie das Tennenfeld direkt neben dem Vereinsheim zu sanieren und anschließend mit Kunstrasen-Belag auszustatten. Das Großspielfeld soll zudem Jugendtore bekommen, die das Querspielen ermöglichen. Zudem soll die Flutlichtanlage modernisiert werden.

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