+
Stefanie Pfitzmann (4.v.l.) und Bernd Immohr (l.) von der Stadt gratulierten den Gewinnern.

31.921 gefahrene Kilometer

Beim Radeln 4,5 Tonnen Kohlendioxyd gespart - das sind die sportlichen Umweltschützer

  • schließen

Radfahren und damit Gutes für die Umwelt tun -  das war bei der Aktion Stadtradeln möglich. 170 Teilnehmer haben sich mächtig und erfolgreich ins Zeug gelegt.

Oer-Erkenschwick - An der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses nahm Oer-Erkenschwick vom 25. Mai bis 14. Juni zum dritten Mal teil. Umweltschutz, Gesundheit und Mobilität sind Schlagworte der Kampagne. „Es war ein guter Erfolg. Im nächsten Jahr nehmen wir wieder teil“, sagte die Klimaschutzmanagerin Stefanie Pfitzmann, die sich bei der Preisübergabe an die erfolgreichsten Radler auch für die große Unterstützung von Organisatoren, Unterstützern und Sponsoren bedankte. 

Drei Vereine sorgten für das Tourenprogramm

So haben die Aktiven von TuS 09, Versehrtensportgemeinschaft und DJK Grün-Weiß wieder für ein ambitioniertes Touren-Programm gesorgt. „Wir haben gute Voraussetzungen, doch was die Radwegestruktur angeht, sind wir noch im Hintertreffen. Wir sind auf sie als Praktiker angewiesen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Ideen haben“, sagte Technischer Beigeordneter Bernd Immohr. 

170 Personen radeln 31.921 Kilometer

170 Personen in 16 Teams beteiligten sich an der Aktion Stadtradeln, darunter vier Ratsmitglieder. Alle Teilnehmer legten 31.921 Kilometer zurück – sparten so 4,53 Tonnen Kohlendioxid ein. Mit diesem Ergebnis liegt Oer-Erkenschwick auf Platz 5 von insgesamt 17 teilnehmenden Kommunen in der Metropole Ruhr. Besonders fleißig geradelt ist Michael Pienkoß vom „Radelquartett“ – 902 Kilometer reichten für Platz 1 in der Wertung „Fahrer mit den meisten Radkilometern“. Gefolgt von Hermann Kellner von der VSG mit 896 Kilometern und Nurdan Ergün von den „Döspaddlern“. Die Dattelnerin freut sich über den Erfolg. „Wir sind viel mit dem Rad unterwegs – im Alltag und auf Radtouren“, erzählt die 52-Jährige. Und ihr Mann Wolfgang Ergün (53) – Platz 2 in der Kategorie „Fahrer mit min. 100 km pro Woche (666 km) – fügt hinzu: „ Das Projekt ist einfach gut. Datteln macht leider nicht mit. Für den Alltag ist das Rad in der Stadt die bessere Alternative. Die Kommunen müssen nur auch übergreifend an einem besseren Radwegenetz arbeiten.“ In der gleichen Kategorie siegte Franz Fahnenbrock mit 699 km, Uwe Siska kam mit 647 km auf Platz 3. Ebenfalls geehrt wurde die „Fahrradklasse“ des Willy-Brandt-Gymnasiums. 25 Schüler, teilweise noch Aktive der Afrika-Tour, legten 1189 Kilometer zurück. Die Sieger freuen sich über Sachpreise und Gutscheine.

Teilnehmerzahl konnte diesmal gesteigert werden

Die Teilnehmerzahl konnte im Vergleich zu 2018 von 121 auf 170 Personen gesteigert werden.  Sieger Kategorie 3: Fahrer mit mind. 300 km insgesamt: 1.-5. Frank Herwig (513 km), 6. Heinz Münningshoff (501), Christian Horn (461), 8./9. Dirk Holzapfel (452), 10. Norbert Mendla (417). Das „fahrradaktivste Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer“ ist die „Biostation“ mit 733 Kilometern, gefolgt von „Döspaddler“ mit 381 km, „Radelquartett“ mit 317,1 km, „Funkamateure“ mit 314,1 km und „Offenes Team - OE“ (249,8 km). Die größten Teams stellten der TuS 09 (32 Personen), die Versehrtensportgemeinschaft (31) und das Willy-Brandt-Gymnasium (27).

Trotz der Gluthitze haben sich vor knapp drei Wochen einige Ex-Bergleute zu einer mehrtägigen Radtour durch das Ruhrgebiet aufgemacht

Auch Ende vergangenen Jahres gab es eine Ehrung der erfolgreichsten Teilnehmer der damaligen Auflage der Aktion Stadtradeln in Oer-Erkenschwick.

Rund um das Thema Radfahren gibt es auch

kuriose Nachrichten - zum Beispiel diese hier

.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Rock Orchester Ruhrgebeat begeistert beim Haldenglühen. Ein Star wird besonders gewürdigt
Rock Orchester Ruhrgebeat begeistert beim Haldenglühen. Ein Star wird besonders gewürdigt
So unsicher fühlen sich Menschen in Recklinghausen - Umfrage liefert eindeutiges Ergebnis
So unsicher fühlen sich Menschen in Recklinghausen - Umfrage liefert eindeutiges Ergebnis
U-Bahn-Angriff in Essen: War alles doch ganz anders? Neue Version der Story
U-Bahn-Angriff in Essen: War alles doch ganz anders? Neue Version der Story
2. Etappe der Ruhrpott-Tour muss unterbrochen werden: Fahrer stößt mit Ordner zusammen 
2. Etappe der Ruhrpott-Tour muss unterbrochen werden: Fahrer stößt mit Ordner zusammen 
Die Endrunde steht - das sind die sechs Zwischenrunden-Teilnehmer
Die Endrunde steht - das sind die sechs Zwischenrunden-Teilnehmer

Kommentare