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Warten ist garantiert: Maximal fünf Besucher dürfen parallel die Containerstation in Oer-Erkenschwick betreten.

Bauhof

Trotz Warnung in Corona-Krise: Menschen-Mengen an der Containerstation in Oer-Erkenschwick

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Es ist zwar ruhiger in Oer-Erkenschwick, aber vor der Containerstation ist es trotz klarer Corona-Sicherheits-Vorgaben irgendwie ein Tag wie jeder andere.

  • An der Containerstation muss wie überall auf die Folgen des Virus reagiert werden.
  • Nur noch maximal fünf Menschen dürfen ab sofort gleichzeitig auf das Gelände.
  • Wie vorsichtig sind die Oer-Erkenschwicker Bürger?

Es scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler Tag am Baubetriebshof zu sein – und doch sorgt das Coronavirus in Oer-Erkenschwick für außergewöhnliche Umstände. Noch nie musste beispielsweise an der Einfahrt ein Schild aufgehängt werden mit der Aufschrift „Einlass maximal fünf Personen“. An der Containerstation muss wie überall auf die Folgen des Virus reagiert werden. Nur noch drei städtische Mitarbeiter sind mit ausreichendem Sicherheitsabstand Ansprechpartner. In der langen Warteschlange, die gegen 13 Uhr fast bis zum Lidl-Parkplatz reicht, herrscht größtenteils Gelassenheit. 

Corona-Krise: Klare Vorgaben in Oer-Erkenschwick

Die Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick hatte am Vortag klare Vorgaben für die Containerstation veröffentlicht. Es sollen nur dringende Abfälle entsorgt werden wie Sperrgut wegen eines Umzugs oder Restmüll. Grünabfälle können auch erst einmal im eigenen Garten verbleiben, kompostiert oder eben auch später angeliefert werden. Was vor allem auch für Papier, Reifen und Elektrogeräte gilt. Denn es gibt in Corona-Zeiten Dinge, die müssen eben nicht sofort zum Bauhof gebracht werden. Und dass ein älterer Herr mit einer Schubkarre voller Gartenabfälle angelaufen kommt und direkt auf das Containerstation-Gelände gelangen will, gehört gewiss zu den Beobachtungen des Tages unter der Rubrik „überflüssig“.

Im Stadtpark in Oer-Erkenschwick ist wenig los

Wie vorsichtig sind also nun die Bürger von Oer-Erkenschwick, nachdem auch Restaurants und Geschäfte geschlossen sind und sich auch Imbissbetriebe umstellen müssen? Im Restaurant „Saloniki“ am Berliner Platz steht Triantafyllia Tselegkidou im Eingangsbereich und reicht ihren Gästen die vorbestellten Speisen. „Wir müssen einfach abwarten, was passiert. Aber unser aller Gesundheit geht jetzt vor“, sagt die Inhaberin. Es ist etwas ruhiger als sonst zu dieser Zeit in der Innenstadt, was aber in erster Linie der Tatsache geschuldet ist, dass kein Schulunterricht mehr stattfindet. Ausgestorben wirkt die City aber nicht. Im Stadtpark indes ist trotz des schönen Wetters kaum etwas los. Zwei Damen sitzen auf einer Bank, ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes macht sie auf den wichtigen Sicherheitsabstand aufmerksam. Man spürt, dass irgendetwas anders ist in diesen Tagen. Doch völliger Stillstand sieht anders aus. 

Hier halten wir Sie zur Corona-Lage in Oer-Erkenschwick auf dem Laufenden.

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Eine wilde Müllkippe jagt die nächste - so geht die Stadt Oer-Erkenschwick gegen die Umweltsünder vor.

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