Dieser Spatenstich macht sie nicht rasend, sondern froh (v.l.): Andreas Klemm, Thorsten Evertz, Michael Grzeskowiak, Horst Nilius und Nico Wieke sichern sich ein Stück von der Platzanlage.
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Dieser Spatenstich macht sie nicht rasend, sondern froh (v.l.): Andreas Klemm, Thorsten Evertz, Michael Grzeskowiak, Horst Nilius und Nico Wieke sichern sich ein Stück von der Platzanlage.

FC 26 Erkenschwick

Erinnerungen aus Rapen - der Rasenplatz ist nun Geschichte

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Die Sportanlage des FC 26 in Oer-Erkenschwick wird komplett umgestaltet. Am letzten Rasenplatz-Tag wurde noch einmal gefeiert.

  • Beim FC 26 rollen die Bagger an
  • Ein neues Sport- und Begegnungszentrum entsteht
  • Zum Abschluss der Rasenplatz-Ära wurde gefeiert

Es wird sich einiges verändern auf der Sportanlage des FC 26 in Oer-Erkenschwick. Dort entsteht dasWalter-Nilius-Sport- und Begegnungszentrum. Bevor nun in dieser Woche die Bagger anrollen, wurde noch einmal im geselligen Rahmen Rückschau gehalten. 2,2 Mio. Euro, größtenteils Fördermittel, werden in Kunstrasenplatz und Mehrgenerationen-Angebote verbaut. Wehmut kam zum Schluss der Rasenplatz-Ära zwar etwas auf, vor allem blickt man beim FC 26 aber nach vorn.

Oer-Erkenschwick: "Mit Goldwasser schöngetrunken"

Viele Erinnerungen bleiben: „Ich war nur einmal richtig schwer verletzt, das passierte hier“, erzählt beispielsweise Hannes Kemper. Es muss 2003/2004 gewesen sein, der Gegner hieß SG Suderwich, plötzlich knackte es gewaltig: Schien- und Wadenbeinbruch.

Etwas lustiger ist das, was der FC-Ehrenvorsitzende Horst Nilius über die damalige Sportplatz-Szene zu erzählen hat. „Am Steinrapener Weg habe ich unzählige Spiele gesehen. Viele Erinnerungen habe ich auch an den Platz am ‚Gelben Schrecken‘, der wie eine Wüste war. Na ja, da haben wir uns den Platz eben mit Danziger Goldwasser schöngetrunken.“

Oer-Erkenschwick: Steigerlied zum Abschluss 

Jenes Goldwasser wurde am letzten Tag der „alten“ Platzanlage zwar nicht kredenzt, dafür aber das ein oder andere Pils. Mit dem Bau des Sport- und Begegnungszentrums, das auch einen neuen Dorfmittelpunkt darstellen soll, beginnt beim FC 26 eine neue Ära. Doch Tradition verpflichtet weiterhin. „Bobbel“ Artmann, Vorsitzender des Nachbarvereins Grün-Weiß, stimmte zusammen mit Horst Nilius und dem amtierenden Vorsitzenden Michael Grzeskowiak spontan das Steigerlied an, und auf der Tribüne erklang ein letztes „Glückauf“ für den Naturrasen.

Auf diese Sportanlage möchte der FC 26 während der Bauarbeiten ausweichen.

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