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Der Eingangsbereich ist gepflastert. Der Weg zur Friedhofskapelle in Oer-Erkenschwick wird noch asphaltiert, auch der Zapfbrunnen muss noch eingebaut werden.

Schlaglöcher

Ärger auf Waldfriedhof - Wegesanierung soll bald starten - es ist der zweite Versuch

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Es ist bereits der zweite Versuch: Auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick sollen die Wege asphaltiert werden. Wir verraten wann es losgeht.

  • Mitte August 2019 hat die Stadt Oer-Erkenschwick mit der Sanierung der maroden Wege auf dem Waldfriedhof begonnen.
  • Doch noch fehlt die Asphaltierung der Wege.
  • Die Wegesanierung kostet rund 400.000 Euro. 

Mitte August 2019 hat die Stadt Oer-Erkenschwick mit der Sanierung der maroden Wege auf dem Waldfriedhof begonnen. Verschwunden sind die Schlaglöcher zum Ärger der Friedhofsbesucher bis heute nicht. Weil eine Baumaschine für die beauftragte Firma Kutter nicht geliefert wurde, konnte sie nicht rechtzeitig vor dem Herbst mit der Asphaltierung der Hauptwege beginnen. Das soll jetzt im Frühjahr nachgeholt werden. „Die Asphaltierung der Wege ist für April geplant. Aus Witterungsgründen können wir nicht eher anfangen“, sagt Bauhofleiter Gerold Schmelter. 

Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick wird noch grüner

Die Garten- und Landschaftsbaufirma Hundehege hat indessen ihre Hausaufgaben fast komplett erledigt. Sie hat unter anderem den Haupteingang an der Straße „Am Stimbergpark“ in Oer-Erkenschwick komplett erneuert und den Waldfriedhof noch grüner gemacht. Bei der Sanierung sind in Bereichen mit leeren oder fast leeren Grabfeldern Wege zurückgebaut und mit Rasen eingesät worden. Unterm Strich verschwinden 1500 Quadratmeter Wegefläche auf dem Gottesacker. Weitere 4800 Quadratmeter Wegfläche werden bei der Sanierung überarbeitet. 

Behinderungen in Oer-Erkenschwick

Der flächenmäßig größte Teil der Sanierung steht noch aus. Das sind die 10.000 Quadratmeter Wege, die eine neue Asphaltdecke bekommen. Für die Stadt Oer-Erkenschwick ist das Unternehmen Waldfriedhof kein Pappenstiel. Die Wegesanierung kostet rund 400.000 Euro. Besucher müssen sich ab April stellenweise auf Behinderungen einstellen und mit Bagger-Gegenverkehr rechnen. Bevor das Wasser auf dem Friedhof wieder angestellt wird, muss der Bauhof an drei Standorten noch marode Entnahmestellen erneuern. 


Der Waldfriedhof ist etwa so groß wie zwölf Fußballfelder. Die erste Bestattung dort hat am 17. Juli 1915 stattgefunden. Jährlich werden dort etwa 300 Verstorbene beigesetzt. Neben Sargbestattungen sind dort seit 1993 auch anonyme Urnen- und seit 1999 auch anonyme Erdbestattungen möglich. 2011 wurden erste Urnenwandkammern errichtet. Auf dem Friedhof sind auch 15 Opfer des Explosionsunglücks auf dem Stickstoffwerk (Januar 1942) sowie zivile Opfer des Zweiten Weltkriegs, deutsche, polnische und russische Soldaten beigesetzt.

Zentnerschwere Findlinge als neue Grabmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof - so funktioniert das Prinzip.

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