Mehr als 40 Demonstranten nicht nur aus dem Kreis Recklinghausen demonstrierten unter dem Motto: „Nein zur Ausbeutung von Mensch und Tier“ vor den Werkstoren von Westfleisch. Die nächste Mahnwache der Initiative „Stoppt Westfleisch!“an der Ecke Industrie-/Horneburger Straße findet am Samstag, 4. Juli, von 11 bis 13.30 Uhr statt.
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Mehr als 40 Demonstranten nicht nur aus dem Kreis Recklinghausen demonstrierten unter dem Motto: „Nein zur Ausbeutung von Mensch und Tier“ vor den Werkstoren von Westfleisch. Die nächste Mahnwache der Initiative „Stoppt Westfleisch!“an der Ecke Industrie-/Horneburger Straße findet am Samstag, 4. Juli, von 11 bis 13.30 Uhr statt.

Mahnwache vor Werkstoren 

Proteste gehen weiter - darum geben die Westfleisch-Gegner den Kampf nicht auf  

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Der Protest gegen die Westfleisch-Erweiterung hat durch die Häufung von Corona-Fällen bei Werkvertragsarbeitern auf Schlachthöfen neue Nahrung bekommen.

  • Mahnwachen finden seit Oktober 2019 statt 
  • Teilnehmer kommen nicht nur aus dem Kreis Recklinghausen
  • Gegen die Ausbeutung von Mensch und Tier  

Obwohl die Infektionen rückläufig sind, protestierten mehr als 40 Teilnehmer am Samstag bei einer Mahnwache der Initiative „Stoppt Westfleisch!“ gegen die Praktiken der Fleischindustrie. Mit Transparenten, Plakaten und solchen Parolen wie „Tier und Mensch – Opfer der Fleischindustrie“ und „Moderne Sklaverei stoppen“ säumten die Gegner der Westfleisch-Erweiterung die Horneburger Straße gegenüber den Werkstoren.  

Schon mehr als 30 Mahnwachen organisiert  

Die Sprecherin der Initiative, Heike Doradzillo-Gehmeyr, hat inzwischen schon mehr als 30 Mal zu Protestaktionen aufgerufen: „Wir geben den Kampf für die Tiere nicht auf. Aber jetzt geht es auch noch um Menschen. Noch sind die menschenunwürdigen Werkverträge nicht abgeschafft.“ Neben der Recklinghäuser Schauspielerin und engagierte Tierschützerin Christine Sommer nahm auch die Bundestagsabgeordnete Karin Vogler (Die Linke) aus Emsdetten an der Mahnwache teil. 

Westfleisch nicht aus sozialer Verantwortung entlassen  

Auch für den Fraktionsvorsitzender Oer-Erkenschwicker Linken, Josef Oeinck, ist der Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Leiharbeiter aus Südosteuropa noch lange nicht ausgestanden. „Die Stadt Oer-Erkenschwick stellt jetzt zwar zwei Sozialarbeiter für die Betreuung der Rumänen ein. Aber wir entlassen Westfleisch damit nicht aus der sozialen Verantwortung für die Arbeiter.“

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