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Mit diesem Foto dokumentierte das Unternehmen Westfleisch im Oktober 2018 seine Arbeiten an der Lüftungsanlage auf dem Werksgelände.

Geruchsbelästigungen

FDP fragt beim Kreis wegen Westfleisch in Oer-Erkenschwick nach - die Antworten stinken den Liberalen

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100.000 Schweine darf Westfleisch pro Woche schlachten, muss dafür aber Auflagen erfüllen. Die FDP hat nachgefragt, aber die Anworten stinken den Liberalen.

  • FDP-Kreistagsfraktion bittet Landrat um Aufklärung
  • Kreis stellt bei Westfleisch keine Verstöße fest
  • Christian Leson: "Es stinkt aber immer noch"

Der Sturm der Entrüstung unter anderem bei Tierschützern war damals groß: 2018 hat die Kreisverwaltung dem Unternehmen Westfleisch am Standort Hübelkamp die Verdopplung der Schlachtkapazität auf bis zu 100.000 Schweine pro Woche genehmigt. Dem Unternehmen wurden aber Umweltauflagen gemacht. Jetzt hat die FDP-Kreistagsfraktion den Landrat um Auskünfte gebeten, wie weit das Unternehmen Westfleisch mit der Umsetzung dieser Auflagen ist. „Denn es stinkt phasenweise immer noch“, sagt Christian Leson, der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes und als sachkundiger Bürger Mitglied der FDP-Kreistagsfraktion. 

Oer-Erkenschwick: Schlachtkapazität nicht ausgenutzt

Laut Landrat Cay Süberkrüp hat das Unternehmen Westfleisch seine genehmigte Schlachtkapazität noch nicht ausgenutzt. Insofern seien in Sachen Abwassermanagement noch keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Der nächste Punkt in dem Antwortschreiben des Landrats ist aus Sicht der FDP aber sehr verwunderlich. Die Liberalen hatten auch nach dem Stand der Dinge in Sachen Geruchsminderung gefragt. Dazu der Landrat wörtlich: „Die (...) geforderten Geruchsminderungsmaßnahmen (Zusammenführung und optimierte Abführung der geruchsrelevanten Abluftströme) wurden fristgerecht umgesetzt.“ 

Oer-Erkenschwick: Leson: "Es stinkt immer noch"

"Das kann irgendwie nicht sein“, sagt Christian Leson. „Denn wie viele andere Bürger stelle ich beim Aufenthalt im Bereich der Horneburger Straße immer wieder fest, dass es schlicht und einfach stinkt. Die Abluft mag ja neu geregelt sein. Aber wie weit Westfleisch mit dem Einhausen, also dem Umbauen der Tieranlieferung und Stallungen ist, dazu sagt der Landrat nichts.“ 

Oer-Erkenschwick: Nur kleinere Mängel festgestellt

Seit der behördlichen Genehmigung sind seitens der Kreisverwaltung drei Umweltinspektionen bei Westfleisch am Hübelkamp durchgeführt worden. Festgestellt worden sind dabei laut Landrat Cay Süberkrüp nur kleinere Mängel wie unzureichende Dokumentationen.

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