Westfleisch lässt am Standort Oer-Erkenschwick regelmäßig auf das Coronavirus testen
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Westfleisch lässt am Standort Oer-Erkenschwick regelmäßig auf das Coronavirus testen

Untersuchungsergebnisse

Westfleisch in Oer-Erkenschwick: Kein Coronakranker mehr - so ist die Lage in dem Betrieb

  • Regine Klein
    vonRegine Klein
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  • Jörg Müller
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Die Zahl der Coronakranken im Fleischwarenunternehmen Westfleisch Erkenschwick liegt bei null. Der Betrieb hatte eine Fülle von Maßnahmen ergriffen.

  • Keine Mitarbeiter von Westfleisch sind mehr coronakrank
  • Unternehmen lässt Arbeiter auf eigene Kosten testen
  • Werkvertragsarbeiter soll ins Stammwerk übernommen werden

Update, 15. Juli, 12.54 Uhr: Die Lage im Westfleisch-Produktionsstandort in Oer-Erkenschwick bleibt unverändert. Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeitern aus dem Kreis RE liegt weiter bei Null.

Update, 14. Juli, 11.56 Uhr: Auch heute bleiben die Zahlen im Westfleisch-Produktionsstandort in Oer-Erkenschwick stabil. Das Kreis-Gesundheitsamt meldet weiterhin keinen aktuell mit Corona infizierten Mitarbeiter aus dem Kreis Recklinghausen.

Update, 13. Juli, 14.09 Uhr: Keine Veränderungen in der neuen Woche. Beim Fleischproduzenten Westfleisch gibt es am Standort Oer-Erkenschwick derzeit keine Infizierten aus dem Kreis Recklinghausen.

Update, 10. Juli, 15.23 Uhr: Auch weiterhin meldet das Kreis-Gesundheitsamt keine mit dem Coronavirus infizierten Westfleisch-Mitarbeiter für den Kreis Recklinghausen.

Update, 9. Juli, 14.13 Uhr: Weiterhin positiv sind die Nachrichten aus dem Westfleisch-Firmensitz in Oer-Erkenschwick. Hier beträgt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten und im Kreis RE lebenden Westfleisch-Mitarbeiter immer noch Null. Auch aus Oer-Erkenschwick gibt es positive Nachrichten.

Update, 8. Juli, 14.01 Uhr: Weiter gute Nachrichten aus der Westfleisch-Niederlassung in Oer-Erkenschwick: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten liegt laut Kreis-Gesundheitsamt weiterhin bei Null.

Update, 7. Juli, 15.15 Uhr: Das Gesundheitsamt des Kreises meldet erneut keinen coronakranken Mitarbeiter des Unternehmens Westfleisch in Oer-Erkenschwick. Die Sprecherin des Kreises verweist aber darauf, dass sich diese Auskunft nur auf die Mitarbeiter von Westfleisch bezieht, die ihren Wohnsitz innerhalb des Kreises Recklinghausen haben. Dass eine signifikante Zahl an Westfleischarbeitern aus einem Nachbarkreis erkrankt sind, sei aber sehr unwahrscheinlich.

Update, 6. Juli, 11.59 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Westfleisch-Standort in Oer-Erkenschwick: Derzeit gibt es im Kreis Recklinghausen keinen positiven Coronafall, wie das Kreis-Gesundheitsamt mitteilt. Vor dem Wochenende galten noch vier der Westfleisch-Mitarbeiter als erkrankt. Insgesamt wurden sieben Personen positiv auf Covid-19 getestet.  

Sinkende Zahlen bei Westfleisch in Oer-Erkenschwick

Update, 3. Juli, 13.06 Uhr: Weiterhin gelten vier der Westfleisch-Mitarbeiter in Oer-Erkenschwick als coronakrank. Damit ist die Zahl weiter stabil. Drei der bislang sieben positiv getesteten Personen gelten laut Kreis-Gesundheitsamt wieder als gesund.  

Update, 2. Juli, 11.20 Uhr: Das Kreis-Gesundheitsamt meldet für das Unternehmen Westfleisch in Oer-Erkenschwick eine weiter sinkende Zahl von coronakranken Mitarbeitern. Aktuell sind noch vier von Covid 19 betroffen, einer weniger als gestern. Diese Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Update, 1. Juli, 10.45 Uhr: Die Zahl der coronakranken Mitarbeiter des Fleischwarenunternehmens Westfleisch in Oer-Erkenschwick sinkt. Wie das Gesundheitsamt des Kreises bestätigt, gelten aktuell fünf Mitarbeiter als coronakrank. Das sind zwei weniger als noch am Vortag. Die fünf von rund 1.800 Mitarbeitern befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Update, 30. Juni, 12.18 Uhr: Zunächst bleibt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Westfleisch-Mitarbeiter des Werkes in Oer-Erkenschwick stabil. Wie bereits am Vortag gelten auch heute noch sieben Personen als erkrankt. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. 

Zahl der positiv Getesteten im Werk in Oer-Erkenschwick korrigiert

Update, 29. Juni, 13.27 Uhr: Das Kreis-Gesundheitsamt hat die Zahl der bislang positiv auf das Coronavirus getesteten Westfleisch-Mitarbeiter nach unten korrigiert. Demnach gelten derzeit sieben Westfleisch-Mitarbeiter als erkrankt, und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Vor dem Wochenende galten noch 14 Westfleisch-Mitarbeiter als positiv getestet. Die Tests mehrerer Personen waren allerdings nicht eindeutig positiv. In diesen Fällen wurden die Ergebnisse noch einmal überprüft, die Personen aber vorsorglich als positiv eingestuft. Nun liegen die Ergebnisse der Überprüfung vor.

Update, 26. Juni, 12.30 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Mitarbeiter am Westfleisch-Standort in Oer-Erkenschwick ist wieder angestiegen. Stand Freitagvormittag hat das Gesundheitsamt des Kreises 14 Coronakranke gemeldet, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Das sind zwei mehr als noch am Donnerstag. Als Konsequenz daraus hat die Konzernleitung angekündigt, künftig an jedem Wochentag alle Mitarbeiter testen zu wollen.

Update, 25. Juni, 11.15 Uhr: Der Anstieg der Coronakranken unter den Mitarbeitern von Westfleisch am Standort Hübelkamp in Oer-Erkenschwick scheint gestoppt. Zumindest ist die Zahl der Betroffenen von Mittwoch auf Donnerstag nicht angestiegen. Wie das Gesundheitsamt des Kreises am Donnerstagmorgen bestätigt, liegt die Zahl der Coronakranken unverändert bei Zwölf. Sie alle befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Unsere Erstberichterstattung aus Oer-Erkenschwick

Das Fleischwarenunternehmen lässt bei allen rund 1.800 Mitarbeitern in Oer-Erkenschwick Coronatests durchführen. Das aktuelle Zwischenergebnis lautet: Zwölf Mitarbeiter des Standortes Oer-Erkenschwick sind Stand Mittwoch coronakrank. Elf dieser Beschäftigten leben im Kreis Recklinghausen, einer außerhalb. Das hat die Recklinghäuser Kreisverwaltung bestätigt. 

Oer-Erkenschwick: Coronatests auf Betriebskosten

Westfleisch Oer-Erkenschwick hat nach eigenen Angaben ein Monitoring-System entwickelt, um mögliche Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. „Mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes werden jede Woche von Montag bis Freitag rund 1800 Arbeitnehmer auf Kosten des Unternehmens beprobt. Aktuell werden gerade zum vierten Mal alle beschäftigten Arbeitnehmer des Schlachthofes, der Convenience Produktion, der Wurstherstellung und der Tiernahrungssparte auf das Coronavirus hin getestet“, erklärt Unternehmenssprecher Philipp Ley auf Nachfrage unserer Zeitung.

7.000 Tests am Standort Oer-Erkenschwick

Überprüft werden aber nicht nur die eigenen Mitarbeiter des Unternehmens und die Mitarbeiter der Werkvertragsfirmen, sondern auch alle Personen, die längere Zeit am Standort aktiv sind wie Handewerker von externen Fachbetrieben. Auch neueingestellte Arbeitnehmer müssen zunächst ein „negatives“ Testergebnis, das nicht älter als drei Tage ist, vorweisen können, bevor sie die Arbeit im Betrieb aufnehmen dürfen. Philipp Ley weiter: „Diese wöchentliche Beprobung aller Beschäftigten mit nun insgesamt bereits mehr als 7000 Tests liefert einen sehr schnellen Aufschluss darüber, ob und wo sich ein mögliches Ausbruchsgeschehen anbahnen könnte. So ist es möglich, sehr zeitnah infizierte Mitarbeiter zu identifizieren und diese schnellstmöglich in Quarantäne zu bringen." Aktuell ist das bei zwölf Mitarbeitern der Fall, vor zwei Tagen waren es noch sechs. 

Oer-Erkenschwick: Westfleisch löst Werkverträge auf

Zusätzlich zu den Infektionszahlen, die sich bei Westfleisch in Oer-Erkenschwick im Gegensatz zu Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Grenzen halten, wird immer wieder die Arbeits- und Wohnsituation der Werkvertragsarbeiter aus Osteuropa kritisiert. Im Mai hatte der Kreis unter anderem in Oer-Erkenschwick (Sammel-)Unterkünfte dieser Arbeiter kontrolliert. Festgestellt wurden dort laut Kreisverwaltung nur kleinere Mängel. Jetzt hat Westfleisch angekündigt, bis zum Jahresende alle Werksvertragsarbeiter selbst einstellen zu wollen. Zudem will Westfleisch eine „angemessene Wohnsituation“ für diese Arbeiter sicherstellen.

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